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Zielgruppe & Rolle
Rolle: IT-Administrator / microtech Betreuer | Voraussetzung: microtech ERP mit Rechten für Selektionsfelder & Regeln
Einrichtung von microtech für ConnectWORKFLOW
Diese Anforderungen gelten ergänzend zur Basis-Konfiguration.
Auf Wunsch kann die komplette Einrichtung der ConnectWORKFLOW-Schnittstelle durch MBCOM übernommen werden.
Für die microtech-Einrichtung bereitzuhaltende Angaben
Diese Liste enthält ausschließlich die kundenspezifischen Angaben, die für die Einrichtung von ConnectWORKFLOW in microtech benötigt werden. Die vollständigen Einrichtungs- und Prüfschritte sind in den nachfolgenden Abschnitten beschrieben.
Bei einer Einrichtung durch den Kunden oder einen betreuenden Partner müssen die Angaben der einrichtenden Person bekannt sein. Nur wenn MBCOM die Einrichtung übernimmt, müssen sie vorab an MBCOM übermittelt werden.
- Nummern der Vorgangsarten, bei denen ein Workflow gestartet und der Workflowstatus farblich dargestellt werden soll
- ID des zu startenden ConnectWORKFLOW-Blueprints
- Beschriftung der Schaltfläche zum Starten des Workflows
- Basis-URL des ConnectCLOUD-Portals
- Mandantenkennung (
tenant) und Kundenkennung (customer) für den direkten Portal-Link - Benutzer und Berechtigungsgruppe für die bereitgestellten microtech-Funktionen
- Benutzer, die Rückfragen im Portal empfangen sollen; für diese Benutzer müssen E-Mail-Adresse und Sperrstatus in microtech gepflegt sein
Empfohlener microtech-Einrichtungsablauf
Die folgenden Abschnitte sind in der Reihenfolge aufgebaut, in der die Ersteinrichtung üblicherweise durchgeführt wird:
- Workflowfelder und Sortierungen anlegen
- Regel zum Starten eines Workflows einrichten
- Farbdarstellung der Workflowstatus einrichten
- Internetverweis zum Workflowverlauf einrichten
- Benutzer für Rückfragen vorbereiten
- Einrichtung abschließend prüfen
Schreibweisen und Platzhalter
Die Anleitung verwendet folgende Schreibweisen:
| Bedeutung | Darstellung |
|---|---|
| Vom Einrichter zu ersetzender Wert | Platzhalter in spitzen Klammern, beispielsweise <VORGANGSART_1>, <WORKFLOW-ID>, <PORTAL-URL>, <TENANT> oder <CUSTOMER> |
| Technischer Feldname neben einer UI-Bezeichnung | Dokumentationsschreibweise aus Bezeichnung und technischer Kennung, beispielsweise Workflowname [Sel30313]. |
| Feldreferenz in einer microtech-Regelformel | Guillemets, beispielsweise «Vog.Art»; diese Syntax muss unverändert übernommen werden |
| Fester Rückgabe- oder Vergleichswert | Codeformat, beispielsweise Workflow angefordert; Schreibweise und Groß-/Kleinschreibung müssen unverändert übernommen werden |
Ersetzen Sie jeden Platzhalter vor der Verwendung vollständig durch den Wert der Zielinstallation. Die technischen Schnittstellenfelder Sel30312, Sel30313, InExtBeaInfo und InExtBeaKz sind feste Vorgaben und dürfen nicht geändert werden.
1. Workflowfelder und Sortierungen anlegen
Feldgruppe in Vorgängen
Für ConnectWORKFLOW wird in der Datendatei Vorgänge eine Feldgruppe mit der Bezeichnung ConnectWORKFLOW benötigt.
In dieser Feldgruppe sind die nachfolgenden beiden Selektionsfelder anzulegen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Datendatei | Vorgänge |
| Name | technischer Name gemäß microtech-Vorgabe; Beispiel: SelGrp_11 |
| Bezeichnung | ConnectWORKFLOW |
| Anzahl der Spalten | 2 |
| Felder von links nach rechts anordnen | Nein |
Technischer Feldgruppenname
Der technische Name der Feldgruppe ist fachlich nicht relevant. Er wird von microtech vorgeschlagen und lässt sich nicht anpassen. Daher kann dieser Name je System abweichen.
Selektionsfeld Workflowstatus
Für ConnectWORKFLOW wird folgendes Selektionsfeld in Vorgänge benötigt:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Datendatei | Vorgänge |
| Gruppe | ConnectWORKFLOW |
| Selektionsfeld | Sel30312 |
| Bezeichnung | Workflowstatus |
| Feld in Datensatz einfügen | Ja |
| Sichtbar in Eingabe | Ja |
| Schreibschutz in Eingabe | Ja |
| Feldart | Text (Unicode-String) |
| Feldgröße | 100 |
| Feldeingabekennzeichen | Nur Vorgabewerte aus Auswahlbox oder leer |
| Bezeichnungen für Auswahlbox | Workflow angefordert, im Workflow, Workflow erfolgreich abgeschlossen, Workflow fachlich abgelehnt, Workflow technisch fehlgeschlagen |
| Feldwert beim Kopieren von Datensätzen über das Erfassungsformular löschen | Ja |
| Feldwert beim Verschieben von Datensätzen in / aus History bzw. Archiv löschen | Nein |
Feste Feldnummer
Das Selektionsfeld muss mit der festen technischen Kennung Sel30312 angelegt werden. Halten Sie beim Klick auf Neues Feld die Taste Strg gedrückt, um diese Feldnummer manuell zu vergeben.
Sortierung für das Selektionsfeld
Für dieses Selektionsfeld sollte zusätzlich eine Sortierung mit Index angelegt werden.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Name | Sel30312 |
| Bezeichnung | Workflowstatus |
| Für Sortierung einen Index erzeugen | Ja |
| Feldname 1 | Workflowstatus [Sel30312] |
| Feldname 2 | Nicht angegeben |
| Feldname 3 | Nicht angegeben |
| Feldname 4 | Nicht angegeben |
| Feldname 5 | Nicht angegeben |
| Sortierungsfilter | leer |
| Feldwert der Indexfelder muss eindeutig sein | Nein |
| Nur Datensätze mit gefüllten Indexfeldern in Index aufnehmen | Nein |
| Index / Sortierung beinhaltet Feld für benutzerspezifische Eingrenzung | Nein / nicht verwendet |
| Diese Sortierung in Details mit Sortierungsunterstützung bereitstellen | Ja |
| Sortierung soll numerisch erfolgen (für alle Indexfelder) | Nein |
| Speicherung der Felder - Art | Automatik verwenden |
Selektionsfeld Workflowname
Für ConnectWORKFLOW wird folgendes Selektionsfeld in Vorgänge benötigt:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Datendatei | Vorgänge |
| Gruppe | ConnectWORKFLOW |
| Selektionsfeld | Sel30313 |
| Bezeichnung | Workflowname |
| Feld in Datensatz einfügen | Ja |
| Sichtbar in Eingabe | Ja |
| Schreibschutz in Eingabe | Ja |
| Feldart | Text (Unicode-String) |
| Feldgröße | 100 |
| Feldeingabekennzeichen | Alles |
| Feldwert beim Kopieren von Datensätzen über das Erfassungsformular löschen | Ja |
| Feldwert beim Verschieben von Datensätzen in / aus History bzw. Archiv löschen | Nein |
Feste Feldnummer und Bezeichnung
Das Selektionsfeld muss mit der festen technischen Kennung Sel30313 angelegt werden. Halten Sie beim Klick auf Neues Feld die Taste Strg gedrückt, um diese Feldnummer manuell zu vergeben.
Tragen Sie im Feld Bezeichnung ausschließlich Workflowname ein. Die Schreibweise Workflowname [Sel30313] wird in dieser Dokumentation verwendet, um Bezeichnung und technische Kennung gemeinsam darzustellen. [Sel30313] wird nicht zusätzlich in das Feld Bezeichnung eingetragen.
Sortierung für das Selektionsfeld
Für dieses Selektionsfeld sollte zusätzlich eine Sortierung mit Index angelegt werden.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Name | Sel30313 |
| Bezeichnung | Workflowname |
| Für Sortierung einen Index erzeugen | Ja |
| Feldname 1 | Workflowname [Sel30313] |
| Feldname 2 | Nicht angegeben |
| Feldname 3 | Nicht angegeben |
| Feldname 4 | Nicht angegeben |
| Feldname 5 | Nicht angegeben |
| Sortierungsfilter | leer |
| Feldwert der Indexfelder muss eindeutig sein | Nein |
| Nur Datensätze mit gefüllten Indexfeldern in Index aufnehmen | Nein |
| Index / Sortierung beinhaltet Feld für benutzerspezifische Eingrenzung | Nein / nicht verwendet |
| Diese Sortierung in Details mit Sortierungsunterstützung bereitstellen | Ja |
| Sortierung soll numerisch erfolgen (für alle Indexfelder) | Nein |
| Speicherung der Felder - Art | Automatik verwenden |
2. Regel zum Starten eines Workflows einrichten
Diese Regel startet aus einer microtech-Vorgangsübersicht einen ConnectWORKFLOW und übergibt dabei einen zuvor eingegebenen Hinweis oder eine Frage an die Bearbeiter der Freigabe.
Zweck
In der Vorgangsübersicht wird eine frei benennbare Schaltfläche bereitgestellt. Beim Ausführen passiert Folgendes:
- microtech öffnet eine Eingabeansicht für den Hinweis oder die Frage.
- Der Benutzer erfasst den Text und speichert die Eingabe.
- Die Regel setzt den gewünschten Workflownamen und den Status
Workflow angefordert. ConnectWORKFLOWliest den Vorgang und startet den passenden Blueprint.
Voraussetzungen
Die microtech-Konfiguration für ConnectWORKFLOW muss eingerichtet sein. Insbesondere werden in der Datendatei Vorgänge die festen Selektionsfelder Workflowstatus mit der technischen Kennung Sel30312 und Workflowname mit der technischen Kennung Sel30313 benötigt.
Regelkopf
Legen Sie eine neue Regel mit der Auswertungsposition Eigene Abläufe (Funktionen) an.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Nummer | freie Regelnummer gemäß Systemvorgabe |
| Regel kann benutzt werden | Ja |
| Bezeichnung | Beispiel: Eigene Abläufe (Funktionen) | MBCOM | Workflow starten; gemäß lokaler Namenskonvention anpassbar |
| Berechtigungsgruppe | gemäß Berechtigungskonzept |
| Auswertungsposition | Eigene Abläufe (Funktionen) |
| Beschriftung | Beispiel: Workflow starten; gemäß fachlichem Anwendungsfall anpassbar |
| Tastenkombination | Keine oder gemäß lokaler Vorgabe |
| Symbol | optional |
Bedingungen
Aktivieren Sie Verfügbarkeitsbedingung für Schaltfläche.
Vorlage – Platzhalter ersetzen:
text
(toint(«Vog.Art»)=<VORGANGSART_1> or toint(«Vog.Art»)=<VORGANGSART_2> or toint(«Vog.Art»)=<VORGANGSART_3>) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))Beispiel – Nummernbelegung mit 41, 105 und 92:
text
(toint(«Vog.Art»)=41 or toint(«Vog.Art»)=105 or toint(«Vog.Art»)=92) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))Die Vorgangsartnummern 41, 105 und 92 sind ausschließlich Beispielwerte. Verwenden Sie in der produktiven Formel die tatsächlichen Vorgangsartnummern des Zielsystems. Werden mehr oder weniger Vorgangsarten benötigt, muss die Bedingung entsprechend erweitert oder gekürzt werden.
Die weiteren Bedingungsoptionen bleiben im Regelfall deaktiviert:
| Option | Wert |
|---|---|
| Immer ausführen | Nein |
| Nach dem Ausführen, keine weiteren Regeln auswerten | Nein |
| Unterstützung für Mehrfachauswahl | Nein |
Anweisungen
Legen Sie die folgenden Anweisungen in genau dieser Reihenfolge an:
Eingabe FrageStarten Workflow
Die Reihenfolge stellt sicher, dass der Workflow erst nach der Texteingabe angefordert wird. Wird die erste Anweisung weggelassen, startet der Workflow ohne einen übergebenen Fragetext.
Anweisung 1: Eingabe Frage
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anweisungsart | Feldwerteingabe |
| Bezeichnung | Eingabe Frage |
| Anweisung soll ausgeführt werden | Ja |
| Tabellenansicht | Frage |
| Benutzer-Berechtigung prüfen | gemäß Berechtigungskonzept |
| Immer im Einsehmodus öffnen | Nein |
| Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regelanweisungen auswerten | Nein |
| Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regeln auswerten | Nein |
Tabellenansicht Frage
Öffnen Sie die Auswahl im Feld Tabellenansicht und legen Sie die Ansicht dort an, falls sie noch nicht vorhanden ist.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Tabellenansicht | Frage |
| Bearbeitbares Feld | In externer Bearbeitung INFO [InExtBeaInfo] |
| Titel des Eingabefeldes | Fragetext |
| Zeilenanzahl | 3 |
| Workflowstatus und Workflowname enthalten | Nein |
Beim Ausführen trägt der Benutzer die Frage ein und speichert die Eingabe. Wird die Eingabe verworfen, wird nur der Fragetext verworfen; die folgende Anweisung zum Starten des Workflows wird trotzdem ausgeführt.
Kopiervorlage für die Tabellenansicht
Die folgende Vorlage kann kopiert und an die gewünschte Beschriftung angepasst werden.
Kopiervorlage anzeigen
text
object TBpRowsWrapper
Rows = <
item
Alignment = taCenter
FieldName = 'InExtBeaKz'
FieldFormel = 'Bei Rückfragen bitte hier eingeben:'
UseFieldFormel = True
Font.Charset = ANSI_CHARSET
Font.Color = clWindowText
Font.Height = -20
Font.Name = 'Segoe UI'
Font.Style = [fsBold]
Title.Caption = ' '
ForceReadOnly = True
end
item
LineCount = 3
FieldName = 'InExtBeaInfo'
Title.Caption = 'Rückfragetext'
end
item
FieldName = 'InExtBeaKz'
FieldFormel = 'Verwerfen beendet nicht das Starten des Workflows, sondern verwirft lediglich den Rückfragetext.'
UseFieldFormel = True
Font.Charset = ANSI_CHARSET
Font.Color = clWindowText
Font.Height = -15
Font.Name = 'Segoe UI'
Font.Style = [fsBold]
Title.Caption = ' '
ForceReadOnly = True
end
item
FieldName = 'InExtBeaKz'
FieldFormel = 'Leider eine technische Limitierung von microtech'
UseFieldFormel = True
Font.Charset = ANSI_CHARSET
Font.Color = clWindowText
Font.Height = -10
Font.Name = 'Segoe UI'
Font.Style = [fsBold]
Title.Caption = ' '
ForceReadOnly = True
end>
endAnweisung 2: Starten Workflow
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anweisungsart | Feldzuweisungen |
| Bezeichnung | Starten Workflow |
| Anweisung soll ausgeführt werden | Ja |
| Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regelanweisungen auswerten | Nein |
| Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regeln auswerten | Nein |
Hinterlegen Sie folgende Feldzuweisungen:
| Feld | Art der Feldzuweisung | Vorgabewert |
|---|---|---|
Workflowname [Sel30313] | Feldwert mit Vorgabewert füllen | <WORKFLOW-ID> |
Workflowstatus [Sel30312] | Feldwert mit Vorgabewert füllen | Workflow angefordert |
In externer Bearbeitung [InExtBeaKz] | Feldwert mit Vorgabewert füllen | JA |
Workflow-ID einsetzen
Ersetzen Sie <WORKFLOW-ID> durch die exakte ID des gewünschten ConnectWORKFLOW-Blueprints. Bereits kleine Abweichungen bei Schreibweise, Groß-/Kleinschreibung oder Leerzeichen verhindern die korrekte Zuordnung.
Prüfung nach der Einrichtung
Prüfen Sie die Regel nach dem Speichern mit einem Testvorgang:
| Prüfung | Erwartung |
|---|---|
| Nicht vorgesehene Vorgangsart auswählen | Die Schaltfläche wird nicht angeboten. |
| Vorgesehene Vorgangsart auswählen | Die Schaltfläche wird angeboten. |
| Frage eingeben und speichern | Der Text wird in InExtBeaInfo gespeichert und der Workflow angefordert. |
| Eingabe verwerfen | Der Fragetext wird verworfen; der Workflow wird trotzdem angefordert. |
| Vorgang nach dem Start prüfen | Workflowname, Status und Kennzeichen für externe Bearbeitung sind gesetzt. |
3. Farbdarstellung der Workflowstatus einrichten
Diese Regel färbt Vorgänge in einer microtech-Übersicht abhängig vom Rückgabewert aus ConnectWORKFLOW. Ausgewertet wird der in microtech zurückgeschriebene Status im Feld Workflowstatus [Sel30312].
Die Regel dient nur der Darstellung in der Übersicht. Sie startet keinen Workflow und ändert keine Vorgangsdaten.
Zweck
Die Farbdarstellung macht den Bearbeitungsstand direkt in der Vorgangsübersicht sichtbar. Für jeden unterstützten Workflowstatus wird eine eigene Regelanweisung mit einem exakt passenden Vergleichswert angelegt.
Voraussetzungen
Das Selektionsfeld Workflowstatus [Sel30312] und seine Auswahlwerte müssen wie im Abschnitt Workflowfelder und Sortierungen anlegen beschrieben eingerichtet sein.
Exakte Schreibweise
Die Vergleichswerte in den Regelanweisungen müssen exakt den Rückgabewerten im Feld Workflowstatus [Sel30312] entsprechen. Abweichungen bei Groß-/Kleinschreibung, Leerzeichen oder Umlauten führen dazu, dass die Farbdarstellung nicht greift.
Regelkopf
Legen Sie in microtech eine neue Regel mit der Auswertungsposition Farbdarstellung innerhalb einer Übersicht an.
Empfohlene Einstellungen für den Regelkopf:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Nummer | freie Regelnummer gemäß Systemvorgabe |
| Regel kann benutzt werden | Ja |
| Bezeichnung | Beispiel: Farbdarstellung in einer Übersicht | MBCOM | Workflowstatus; gemäß lokaler Namenskonvention anpassbar |
| Berechtigungsgruppe | gemäß Berechtigungskonzept |
| Auswertungsposition | Farbdarstellung innerhalb einer Übersicht |
Bedingungen
Aktivieren Sie im Bereich Bedingungen (Wenn) die folgenden Optionen:
Über eine Formel definierenÜber eine verzweigte Formel definieren (Vergleichswert wird in Regelanweisung definiert)
Nicht aktiviert werden:
Immer ausführenNach dem Ausführen, keine weiteren Regeln auswerten
Formel für Bedingung
Mit der Bedingung wird eingegrenzt, für welche Vorgangsarten die Farbdarstellung gelten soll.
Vorlage – Platzhalter ersetzen:
text
(toint(«Vog.Art»)=<VORGANGSART_1> or toint(«Vog.Art»)=<VORGANGSART_2> or toint(«Vog.Art»)=<VORGANGSART_3>)Beispiel – Nummernbelegung mit 41, 105 und 92:
text
(toint(«Vog.Art»)=41 or toint(«Vog.Art»)=105 or toint(«Vog.Art»)=92)Die Nummern 41, 105 und 92 sind ausschließlich Beispielwerte. Verwenden Sie die tatsächlichen Vorgangsartnummern der Zielinstallation und halten Sie die Auswahl mit der Verfügbarkeitsbedingung der Workflowstart-Regel konsistent.
Formel für verzweigte Bedingung
Die verzweigte Bedingung liest den Workflowstatus aus dem Vorgang. Der zurückgegebene Wert wird anschließend mit dem Vergleichswert der jeweiligen Regelanweisung verglichen.
text
«Vog.Sel30312»Die Feldreferenz Vog.Sel30312 ist fest vorgegeben und darf nicht auf eine andere Selektionsfeldnummer geändert werden.
Anweisungen
Legen Sie je Rückgabewert eine Anweisung mit der Anweisungsart Farbdarstellung an.
Für alle Anweisungen gelten diese Einstellungen:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anweisungsart | Farbdarstellung |
| Anweisung soll ausgeführt werden | Ja |
| Textfarbe | (Standard) |
| Kopflinienfarbe | (Standard) |
| Textfarbe (selektiert) | (Standard) |
| Kopflinienfarbe (selektiert) | (Standard) |
| Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regelanweisungen auswerten | Nein |
| Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regeln auswerten | Nein |
Farbwerte je Rückgabewert
| Bezeichnung | Vergleichswert | Hintergrundfarbe | Hintergrundfarbe (selektiert) |
|---|---|---|---|
Workflow angefordert | Workflow angefordert | Gelb | Orange |
im Workflow | im Workflow | Gelb | Orange |
Workflow erfolgreich abgeschlossen | Workflow erfolgreich abgeschlossen | Hellgrün | Grün |
Workflow fachlich abgelehnt | Workflow fachlich abgelehnt | Hellrot | Rot |
Workflow technisch fehlgeschlagen | Workflow technisch fehlgeschlagen | Violett | Dunkelviolett |
Die konkreten Farbtöne können an die lokale Darstellungsvorgabe angepasst werden. Wichtig ist, dass pro Rückgabewert genau der passende Vergleichswert hinterlegt ist.
Prüfung nach der Einrichtung
Prüfen Sie die Darstellung mit Testvorgängen für jeden konfigurierten Status:
| Prüfung | Erwartung |
|---|---|
| Vorgang einer nicht vorgesehenen Vorgangsart öffnen | Es wird keine Workflow-Farbdarstellung angewendet. |
Vorgang mit Workflow angefordert oder im Workflow öffnen | Der Vorgang wird in der vorgesehenen gelben beziehungsweise orangenen Darstellung angezeigt. |
| Erfolgreich abgeschlossenen Vorgang öffnen | Der Vorgang wird grün dargestellt. |
| Fachlich abgelehnten Vorgang öffnen | Der Vorgang wird rot dargestellt. |
| Technisch fehlgeschlagenen Vorgang öffnen | Der Vorgang wird violett dargestellt. |
Wenn keine Farbe angewendet wird, prüfen Sie zuerst die Vorgangsartbedingung, die Feldreferenz «Vog.Sel30312» und die exakte Schreibweise des Vergleichswerts.
4. Internetverweis zum Workflowverlauf einrichten
Diese Anleitung beschreibt eine microtech-Regel, mit der in der Detail-Ansicht Internetverweise ein direkter Link zum Verlauf eines ConnectWORKFLOW-Vorgangs erzeugt wird.
Der Link führt aus microtech heraus in das ConnectCLOUD-Portal und öffnet die eingebettete Aufgabenansicht zum jeweiligen Beleg.
Zweck
In microtech soll bei Vorgängen mit gesetztem Workflowbezug automatisch ein Internetverweis angezeigt werden. Der Anwender kann den Eintrag Workflowverlauf öffnen und gelangt direkt zum passenden Vorgang im Portal.
Voraussetzungen
Das Selektionsfeld Workflowname [Sel30313] muss wie im Abschnitt Workflowfelder und Sortierungen anlegen beschrieben eingerichtet sein.
Zusätzlich werden folgende Informationen benötigt:
| Information | Beschreibung |
|---|---|
| Portal-URL | Basis-URL des ConnectCLOUD-Portals; Beispiel: https://portal.mbcom.cloud |
| Tenant | Mandantenkennung im Portal |
| Customer | Kundennummer oder Kundenkennung im Portal |
| Belegnummer | Wird aus dem microtech-Feld Belegnummer [Vog.BelegNr] übernommen |
Werte anpassen
<PORTAL-URL>, <TENANT> und <CUSTOMER> sind systemabhängig und müssen vor dem Speichern vollständig durch die Werte des Zielsystems ersetzt werden.
Regelkopf
Legen Sie in microtech eine neue Regel für die Aufbereitung von Internet-Links an.
Empfohlene Einstellungen für den Regelkopf:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Nummer | freie Regelnummer gemäß Systemvorgabe |
| Regel kann benutzt werden | Ja |
| Bezeichnung | Beispiel: Zur Aufbereitung von Internet-Links | MBCOM | Workflowverlauf; gemäß lokaler Namenskonvention anpassbar |
| Berechtigungsgruppe | gemäß Berechtigungskonzept |
| Auswertungsposition | Zur Aufbereitung von Internet-Links für die Detail-Ansicht Internetverweise |
Bedingungen
Aktivieren Sie im Bereich Bedingungen (Wenn) die Option Über eine Formel definieren.
Die Regel soll nur dann einen Internetverweis erzeugen, wenn am Vorgang ein Workflowname gesetzt ist. Dazu wird das Selektionsfeld Workflowname [Sel30313] ausgewertet.
text
«Vog.Sel30313»<>''Die weiteren Bedingungsoptionen bleiben im Regelfall deaktiviert:
| Option | Wert |
|---|---|
| Immer ausführen | Nein |
| Nach dem Ausführen, keine weiteren Regeln auswerten | Nein |
| Über eine verzweigte Formel definieren | Nein |
Feste Feldreferenz
Die Formel muss Vog.Sel30313 verwenden. Sel30313 ist die feste technische Kennung des Selektionsfelds Workflowname und darf nicht geändert werden.
Anweisung
Legen Sie eine Regelanweisung mit der Anweisungsart Internet- / Intranetverweis erzeugen an.
Empfohlene Einstellungen:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anweisungsart | Internet- / Intranetverweis erzeugen |
| Bezeichnung | Workflowverlauf |
| Anweisung soll ausgeführt werden | Ja |
| Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regelanweisungen auswerten | Nein |
| Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regeln auswerten | Nein |
Linkdefinition
Hinterlegen Sie als Link eine Formel, die die Belegnummer aus microtech in die Portal-URL einsetzt.
Allgemeines Schema:
text
https://portal.mbcom.cloud/embedded/tasks/«Vog.BelegNr»?tenant=MBCOM&customer=10639Beim Auswerten ersetzt microtech «Vog.BelegNr» durch die Belegnummer des aktuellen Vorgangs.
Beispielausgabe:
text
https://portal.mbcom.cloud/embedded/tasks/VLS16-00010?tenant=MBCOM&customer=10639Belegnummer als Schlüssel prüfen
Der Portal-Link verwendet die microtech-Belegnummer. Der verknüpfte Workflow muss im Portal über diese Belegnummer eindeutig gefunden werden können.
Prüfung nach der Einrichtung
Nach dem Speichern der Regel sollte die Funktion mit einem Vorgang geprüft werden, bei dem Workflowname [Sel30313] gefüllt ist.
| Prüfung | Erwartung |
|---|---|
| Vorgang ohne Workflowname öffnen | Es wird kein zusätzlicher Workflow-Link erzeugt. |
| Vorgang mit Workflowname öffnen | In der Detail-Ansicht Internetverweise erscheint Workflowverlauf. |
Link Workflowverlauf öffnen | Das Portal öffnet die eingebettete Aufgabenansicht zum Beleg. |
| Formel im Feldeditor testen | Die Testausgabe enthält die konkrete Belegnummer statt «Vog.BelegNr». |
Wenn der Link nicht erscheint, prüfen Sie zuerst die Bedingung «Vog.Sel30313»<>'' und die Auswertungsposition der Regel. Wenn der Link erscheint, aber im Portal keinen Verlauf öffnet, prüfen Sie tenant, customer, Portal-URL und die verwendete Belegnummer.
5. Benutzer für Rückfragen vorbereiten
Die Rückfrage-Funktion ermöglicht es einem Bearbeiter, während eines aktiven Workflow-Schritts eine gezielte Anfrage an einen anderen Benutzer zu stellen. Während eine Rückfrage offen ist, kann der ursprüngliche Bearbeiter den Schritt nicht abschließen, sondern die Rückfrage lediglich zurückziehen (Force Pull). Der Empfänger der Rückfrage kann diese beantworten, woraufhin der Workflow wieder an den ursprünglichen Bearbeiter zur finalen Bearbeitung zurückfällt.
Benutzer für Rückfragen
Als Quelle für die Auswahl der Benutzer dient die microtech-Tabelle Benutzer (tblUsers). Damit ein Benutzer für Rückfragen zur Verfügung steht und diese im Workflow-Portal bearbeiten kann, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
- E-Mail-Adresse: Das für den Mandanten konfigurierte E-Mail-Feld ist gefüllt (standardmäßig
E-Mail 1/fldEMail1, alternativE-Mail 2/fldEMail2,E-Mail (von intern)/fldFirEMailIntoderE-Mail (von extern)/fldFirEMail). - Nicht gesperrt: Das Feld
Gesperrt(fldGspKz) steht aufNeinbeziehungsweisefalse.
Nur Benutzer, die beide Kriterien erfüllen, stehen im Portal für Rückfragen zur Verfügung. Dadurch werden Systembenutzer oder inaktive Konten ohne nutzbare E-Mail-Adresse von der Auswahl ausgeschlossen.
Konfiguration des E-Mail-Felds im Portal
Welches der microtech-E-Mail-Felder herangezogen wird, lässt sich im ConnectCLOUD Portal unter Administration > Workflow über das Auswahlfeld E-Mail-Feld des microtech-Benutzers flexibel einstellen. Standardmäßig wird E-Mail 1 verwendet. Pflegen Sie in Ihrem Unternehmen beispielsweise firmeninterne Adressen, können Sie dort auf E-Mail (von intern) umschalten. Weitere Details finden Sie in der Workflow-Mandantenkonfiguration.
Korrekte Datenpflege erforderlich
Für die Rückfrage-Funktion müssen die Benutzerdaten in microtech vollständig und aktuell gepflegt sein. Prüfen Sie insbesondere E-Mail-Adresse und Sperrstatus nach jeder Neuanlage, Änderung oder Deaktivierung eines Benutzers.
Die Tabelle Benutzer ist die führende Datenquelle für diese Auswahl. Neuanlage, Änderung der E-Mail-Adresse und Sperrung werden deshalb direkt in microtech gepflegt. MBCOM oder ein betreuender Partner muss nur bei Bedarf unterstützen.
Lizenzierung
Für die Verfügbarkeit eines Benutzers in der Rückfrage-Liste ist es unerheblich, ob dieser über eine aktive microtech-Lizenz verfügt. Wenn ein Benutzer lediglich Rückfragen im ConnectWORKFLOW-Portal empfangen und beantworten soll, muss er lediglich in der Tabelle Benutzer mit einer E-Mail-Adresse und ohne Sperre angelegt sein.
Prüfung nach der Einrichtung
Prüfen Sie die Benutzerbereitstellung mit mindestens einem aktiven und einem gesperrten Testbenutzer:
| Prüfung | Erwartung |
|---|---|
| Aktiver Benutzer mit gepflegter E-Mail-Adresse im konfigurierten Feld | Der Benutzer steht im Portal für Rückfragen zur Auswahl. |
| Benutzer ohne E-Mail-Adresse im konfigurierten Feld | Der Benutzer steht nicht zur Auswahl. |
| Gesperrter Benutzer mit E-Mail-Adresse | Der Benutzer steht nicht zur Auswahl. |
| Rückfrage an einen verfügbaren Benutzer senden und beantworten | Die Rückfrage erreicht den Empfänger; nach der Antwort fällt der Workflow an den ursprünglichen Bearbeiter zurück. |
6. Einrichtung abschließend prüfen
Prüfen Sie nach Abschluss der Ersteinrichtung zusammenfassend:
- Die Feldgruppe
ConnectWORKFLOWist in der DatendateiVorgängevorhanden. - Die Selektionsfelder sind mit den festen technischen Kennungen
Sel30312undSel30313eingerichtet. Ihre Bezeichnungen lauten ausschließlichWorkflowstatusundWorkflowname; die technischen Kennungen wurden nicht zusätzlich in die Bezeichnungen aufgenommen. Für beide Felder besteht eine Sortierung mit Index. - Die Workflowstart-Regel ist nur bei den vorgesehenen Vorgangsarten und Belegzuständen verfügbar. Sie übernimmt den eingegebenen Text in
InExtBeaInfo, setzt die korrekte Workflow-ID, den StatusWorkflow angefordertund das KennzeichenInExtBeaKz. - Die Farbdarstellung wurde für jeden unterstützten Workflowstatus geprüft. Vorgänge anderer Vorgangsarten bleiben unverändert.
- Der Internetverweis wird nur für Vorgänge mit gefülltem Workflownamen erzeugt und öffnet mit der tatsächlichen Belegnummer den passenden Workflowverlauf im richtigen Portalmandanten.
- Benutzer mit gepflegter E-Mail-Adresse im konfigurierten Feld und ohne Sperre stehen im Portal für Rückfragen zur Auswahl; Benutzer ohne E-Mail-Adresse oder mit Sperre werden nicht angeboten.
- Alle Platzhalter wurden ersetzt. Die festen Selektionsfeldnummern wurden unverändert übernommen; Vorgangsartnummern, Workflow-ID, Portal-URL, Tenant und Kundenkennung entsprechen der Zielinstallation.
Nächster Schritt: Mandantenkonfiguration
Nach Abschluss der Systemkonfiguration in microtech konfigurieren Sie die Mandantenkomponente: Workflow-Komponente im Portal konfigurieren