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Zielgruppe & Rolle
Rolle: IT-Administrator / microtech Betreuer | Voraussetzung: microtech ERP mit Supervisor-Berechtigungen
Einrichtung von microtech für ConnectINVOICE
Diese Anforderungen gelten ergänzend zur Basis-Konfiguration, zur Postfach-Konfiguration und zur Einrichtung der Invoice-Komponente im ConnectCLOUD-Portal. Dieses Dokument beschreibt ausschließlich die Einrichtung in microtech sowie Werte, die in microtech vorhanden sein und zusätzlich im Portal zugeordnet werden müssen.
Auf Wunsch kann die komplette Einrichtung der ConnectINVOICE-Schnittstelle durch MBCOM übernommen werden.
Für die microtech-Einrichtung bereitzuhaltende Angaben
Diese Liste enthält ausschließlich die kundenspezifischen Angaben, die für die Einrichtung von ConnectINVOICE in microtech benötigt werden. Sie ist keine vollständige Einrichtungscheckliste. Die erforderlichen Einrichtungs- und Prüfschritte sind in den nachfolgenden Abschnitten beschrieben.
Bei einer Einrichtung durch den Kunden oder einen betreuenden Partner müssen die Angaben der einrichtenden Person bekannt sein. Nur wenn MBCOM die Einrichtung übernimmt, müssen sie vorab an MBCOM übermittelt werden.
Werte, die zusätzlich im ConnectCLOUD-Portal verwendet werden, müssen dort mit den tatsächlich in der Zielinstallation vorhandenen microtech-Werten eingetragen werden. Die Portal-Schritte sind in der Portal-Konfiguration beschrieben.
Standard-Adressnummer, siehe Standard-Adressnummer- vollständig gepflegte Empfängerdaten des angebundenen microtech-Mandanten: Name, Anschrift, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und IBAN, siehe Empfängerdaten des Mandanten
- Nummer der Vorgangsart
Eingangsrechnungoder der fachlich äquivalenten Vorgangsart im System (bei der microtech-Ersteinrichtung mitgelieferte Nummer41, E-Rechnungscode380), siehe Benötigte Vorgangsarten und E-Rechnungs-Konfiguration - Nummer der Vorgangsart
Eingangsrechnungskorrekturoder der fachlich äquivalenten Vorgangsart im System (Beispielnummer100, E-Rechnungscode384), siehe Benötigte Vorgangsarten und E-Rechnungs-Konfiguration - Nummer der Vorgangsart
Gutschrift vom Lieferantenoder der fachlich äquivalenten Vorgangsart im System (bei der microtech-Ersteinrichtung mitgelieferte Nummer92, E-Rechnungscode381), siehe Benötigte Vorgangsarten und E-Rechnungs-Konfiguration - Nummer der Vorgangsart
Bestellungoder der fachlich äquivalenten Vorgangsart im System, sofern der empfohlene Ansichtsfilter eingerichtet werden soll (bei der microtech-Ersteinrichtung mitgelieferte Nummer40), siehe Ansicht einrichten - Bei zusätzlich gewünschten XML-Belegarten: jeweiliger UNTDID-1001-Code und Nummer der zugeordneten microtech-Vorgangsart, siehe Benötigte Vorgangsarten und E-Rechnungs-Konfiguration
- microtech-IDs der Zahlungsarten, die den UNTDID-4461-Codes im Portal zugeordnet werden sollen, siehe Zahlungsarten für die Portal-Zuordnung
- microtech-Dokumentarten für Originalbeleg und Zusatzdokumente, sofern die Eingangsbelege im microtech DMS abgelegt werden sollen, siehe Dokumentarten für Eingangsbelege
- Falls DV-Artikel angelegt oder importiert werden sollen: gewünschte Artikelnummern und fachliche Zuordnung der benötigten DV-Artikel, siehe Artikel für Eingangsbelege ohne Bestellbezug
Empfohlener microtech-Einrichtungsablauf
Die folgenden Abschnitte sind in der Reihenfolge aufgebaut, in der die Ersteinrichtung üblicherweise durchgeführt wird:
- Vorgangsdaten und Stammdaten vorbereiten
- microtech-Regeln einrichten
- VorgangPositionen-Editor installieren und anbinden
- Arbeitsbereich und Ansichten einrichten
- Einrichtung abschließend prüfen
Schreibweisen und Platzhalter
Die Anleitung verwendet folgende Schreibweisen:
| Bedeutung | Darstellung |
|---|---|
| Vom Einrichter zu ersetzender Wert | Platzhalter in spitzen Klammern, beispielsweise <Nummer Eingangsrechnung>, <Nummer Eingangsrechnungskorrektur>, <Nummer Gutschrift vom Lieferanten>, <Nummer Bestellung> oder <ZUGANGSTOKEN> |
| Technischer Feldname neben einer UI-Bezeichnung | Eckige Klammern, beispielsweise Bezugsbelege zum Vorgang [Sel30310]; die Klammern gehören zur Feldbeschreibung |
| Feldreferenz in einer microtech-Regelformel | Guillemets, beispielsweise «Vog.Art»; diese Syntax muss unverändert übernommen werden |
| Feldreferenz im Editor für Ansichtsfilter | Doppelte spitze Klammern, beispielsweise <<Art>>; diese Syntax muss unverändert übernommen werden |
| Rückgabe- oder Vergleichswert einer Regel | Einfache Hochkommas, beispielsweise 'GEFUNDEN'; die Hochkommas gehören zum einzutragenden Wert |
Ersetzen Sie jeden Platzhalter vor der Verwendung vollständig durch den Wert der Zielinstallation. Feste Schnittstellenkennungen wie Sel30310, BelegNr1 und die Schlüssel eines JSON-Bodys dürfen nicht ersetzt werden.
1. Vorgangsdaten und Stammdaten vorbereiten
Feldgruppe in Vorgängen
Für ConnectINVOICE wird in der Datendatei Vorgänge eine Feldgruppe mit der Bezeichnung ConnectINVOICE benötigt. In dieser Feldgruppe ist das nachfolgende Selektionsfeld anzulegen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Datendatei | Vorgänge |
| Name | technischer Name gemäß microtech-Vorgabe; Beispiel: SelGrp_11 |
| Bezeichnung | ConnectINVOICE |
| Anzahl der Spalten | 2 |
| Felder von links nach rechts anordnen | Nein |
Technischer Feldgruppenname
Der technische Name der Feldgruppe ist fachlich nicht relevant. Er wird von microtech vorgeschlagen und lässt sich nicht anpassen. Daher kann dieser Name je System abweichen.
Selektionsfeld in Vorgängen
Für ConnectINVOICE wird folgendes Selektionsfeld benötigt:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Datendatei | Vorgänge |
| Gruppe | ConnectINVOICE |
| Selektionsfeld | Sel30310 |
| Bezeichnung | Bezugsbelege zum Vorgang |
| Feld in Datensatz einfügen | Ja |
| Sichtbar in Eingabe | Ja |
| Schreibschutz in Eingabe | Nein |
| Feldart | Text (Unicode-String) |
| Feldgröße | 250 |
| Feldeingabekennzeichen | Alles |
| Wert NULL nicht darstellen | Nein / nicht verwendet |
| Feldwert beim Kopieren von Datensätzen über das Erfassungsformular löschen | Ja |
| Feldwert beim Verschieben von Datensätzen in / aus History bzw. Archiv löschen | Nein |
Feldnummer manuell vergeben
Die Feldnummer kann beim Anlegen manuell vergeben werden, wenn beim Klick auf Neues Feld die Taste Strg gedrückt wird.
Sortierung für das Selektionsfeld
Für dieses Selektionsfeld muss zusätzlich eine Sortierung mit Index angelegt werden.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Name | Sel30310 |
| Bezeichnung | Bezugsbelege zum Vorgang |
| Für Sortierung einen Index erzeugen | Ja |
| Feldname 1 | Bezugsbelege zum Vorgang [Sel30310] |
| Feldname 2 | Nicht angegeben |
| Feldname 3 | Nicht angegeben |
| Feldname 4 | Nicht angegeben |
| Feldname 5 | Nicht angegeben |
| Sortierungsfilter | leer |
| Feldwert der Indexfelder muss eindeutig sein | Nein |
| Nur Datensätze mit gefüllten Indexfeldern in Index aufnehmen | Nein |
| Index / Sortierung beinhaltet Feld für benutzerspezifische Eingrenzung | Nein / nicht verwendet |
| Diese Sortierung in Details mit Sortierungsunterstützung bereitstellen | Ja |
| Sortierung soll numerisch erfolgen (für alle Indexfelder) | Nein |
| Speicherung der Felder - Art | Automatik verwenden |
Verwendung des Selektionsfelds durch ConnectINVOICE
Bei E-Rechnungen führt ConnectINVOICE die Bestellreferenz (BT-13), die Lieferscheinreferenz (BT-16) und die Bestellpositionsreferenzen aller Rechnungspositionen (BT-132) in einer bereinigten Liste zusammen und schreibt sie in das technische microtech-Feld fldSel30310. Doppelte Referenzen werden dabei entfernt. Die Lieferscheinreferenz wird zusätzlich in fldInfo übernommen. Diese Referenzen dienen unter anderem der automatischen Zuordnung und dem Belegvergleich.
Benötigte Vorgangsarten und E-Rechnungs-Konfiguration
Für ConnectINVOICE müssen in microtech zusätzlich mindestens die folgenden Vorgangsarten vorhanden sein. Diese drei Vorgangsarten sind notwendig, da dies die typischen Belegarten sind, die von Lieferanten zugesendet werden. Die Bezeichnungen der Vorgangsarten können im jeweiligen System frei gewählt oder geändert worden sein. Gemeint ist daher jeweils die fachlich äquivalente Vorgangsart.
| Vorgangsart | Beispielnummer / Herkunft | E-Rechnungscode |
|---|---|---|
| Eingangsrechnung | 41 – bei der microtech-Ersteinrichtung mitgeliefert | 380 |
| Eingangsrechnungskorrektur | 100 – Beispielnummer für die erste selbst angelegte Vorgangsart | 384 |
| Gutschrift vom Lieferanten | 92 – bei der microtech-Ersteinrichtung mitgeliefert | 381 |
Herkunft der Beispielnummern
Die Vorgangsarten Eingangsrechnung mit der Nummer 41 und Gutschrift vom Lieferanten mit der Nummer 92 werden bei einer microtech-Ersteinrichtung standardmäßig mitgeliefert. Die Eingangsrechnungskorrektur wird bei Bedarf selbst angelegt und kann normalerweise durch Kopieren der Eingangsrechnung erstellt und anschließend fachlich angepasst werden. Wenn bisher ausschließlich die mitgelieferten Standardvorgangsarten vorhanden sind, vergibt microtech beim Anlegen der ersten eigenen Vorgangsart die Nummer 100. Deshalb wird 100 in dieser Anleitung als Beispielnummer für die Eingangsrechnungskorrektur verwendet. Sind bereits eigene Vorgangsarten angelegt, kann die tatsächlich vergebene Nummer abweichen.
Die verwendeten Nummern dieser Vorgangsarten beziehungsweise der fachlich äquivalenten Vorgangsarten müssen im Portal unter Mapping E-Rechnung auf microtech Vorgangsarten eingetragen werden. Siehe Mapping E-Rechnung auf microtech Vorgangsarten. Nur wenn MBCOM die Einrichtung übernimmt, müssen die Nummern vorab an MBCOM übermittelt werden.
Herkunft und Zuordnung des Dokumententypcodes
Das Portal ordnet den für einen Beleg ermittelten UN/EDIFACT-1001-Dokumententypcode der microtech-Vorgangsart fldArt zu. Bei einer E-Rechnung stammt der Code aus dem strukturierten Rechnungsfeld BT-3; ein abweichendes Klassifizierungs-Tag im E-Mail-Betreff wird dabei ignoriert. Bei einfachen PDF-Dateien und Scans gibt ein Betreff-Tag im Format [CC:xxx] den Code vor. Fehlt dieses Tag, wird der Code durch die automatische Klassifizierung ermittelt.
Die im Portal gepflegte mandantenspezifische Zuordnung hat Vorrang vor der systemseitigen Standardzuordnung. Ohne eigene Zuordnung wird 381 der microtech-Vorgangsart 92 zugeordnet; 380, 384 und andere Rechnungscodes werden der Vorgangsart 41 zugeordnet. Damit eine Rechnungskorrektur als eigene Vorgangsart verarbeitet wird, muss 384 daher ausdrücklich der tatsächlich verwendeten Korrektur-Vorgangsart zugeordnet werden, in dieser Anleitung beispielsweise 100.
Bei Bedarf können weitere gültige Dokumententypcodes zugeordnet werden. Dazu muss die fachlich passende Vorgangsart in microtech vorhanden und anschließend im Portal eingetragen sein. Bei einer Einrichtung durch MBCOM sind der Code und die zugehörige microtech-Vorgangsartnummer vorab mitzuteilen.
Empfängerdaten des Mandanten
Empfängername, Straße, Postleitzahl, Ort, Land, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und IBAN müssen im angebundenen microtech-Mandanten vollständig und fachlich korrekt gepflegt sein. Diese Werte werden vom ConnectCLOUD-Portal automatisch aus microtech ausgelesen und dort nicht manuell eingetragen oder zugeordnet. Sie bilden die Grundlage für die Prüfung der Empfängerangaben des Eingangsbelegs; die geprüften Rechnungswerte werden nicht als Empfängerdaten in den microtech-Beleg geschrieben.
Im Portal wird im Bereich Empfänger Daten ausschließlich der Standard Kreditor manuell zugeordnet. Siehe Empfängerdaten und Standardkreditor im Portal.
Standard-Adressnummer
Für ConnectINVOICE muss in microtech eine geeignete Standard-Adressnummer vorhanden sein. ConnectINVOICE versucht zunächst, den Lieferanten anhand von Name, Anschrift und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer eindeutig zuzuordnen; zusätzlich wird die Lieferanten-IBAN aus der Rechnung geprüft. Kann kein Lieferant eindeutig bestimmt werden, kann der Beleg unter dem konfigurierten Standardkreditor angelegt werden.
Die Nummer wird im Portal im Feld Standard Kreditor eingetragen. Siehe Empfängerdaten und Standardkreditor. Nur bei einer Einrichtung durch MBCOM muss sie vorab an MBCOM übermittelt werden.
Zahlungsarten für die Portal-Zuordnung
Für Zahlungsarten aus E-Rechnungen wird der UNTDID-4461-Code aus dem Rechnungsfeld BT-81 im Portal einer vorhandenen microtech-Zahlungsart zugeordnet. Die Zuordnung schreibt die microtech-ID in das Zielfeld fldZahlArt. Vor der Portal-Konfiguration müssen deshalb die tatsächlich im Zielsystem verwendeten IDs der gewünschten Zahlungsarten ermittelt werden. Die zugeordneten Zahlungsarten müssen in microtech vorhanden und verwendbar sein. Ist für einen Code keine Zuordnung vorhanden, bleibt fldZahlArt unverändert.
Das Mapping selbst wird ausschließlich im Portal gepflegt. Siehe Mapping Zahlungsarten.
Dokumentarten für Eingangsbelege
Wenn Originalbelege und Zusatzdokumente im microtech DMS abgelegt werden sollen, müssen dafür geeignete Dokumentarten in microtech vorhanden sein. Vor der Portal-Konfiguration ist festzulegen, welche Dokumentart für den Originalbeleg und welche für zusätzliche Anhänge oder Dokumente verwendet wird.
Die Zuordnung dieser microtech-Dokumentarten erfolgt ausschließlich im Portal. Siehe Dokumentarten der Eingangsbelege.
Artikel für Eingangsbelege ohne Bestellbezug
Für ConnectINVOICE sollten allgemeine Artikel für diverse Eingangsbelege ohne Bestellbezug vorhanden sein, im Folgenden DV-Artikel, wobei DV für Divers steht.
Diese Artikel dienen als allgemeine Positionsartikel für importierte E-Rechnungen, wenn keine artikelgenaue Übernahme aus einer Bestellung möglich ist.
Über diese DV-Artikel erfolgt anschließend die gewünschte Kontozuordnung in microtech.
DV-ARTIKELNAME ist dabei nur ein Vorschlag für ein mögliches Benennungsschema.
Technisch kann auch jede andere eindeutige Artikelnummer bzw. Artikelbezeichnung verwendet werden.
Wichtig ist nur, dass die vorgesehenen Artikel im Zielsystem vorhanden sind und fachlich zur gewünschten Kontozuordnung passen.
Je nach Buchungslogik können mehrere DV-Artikel erforderlich sein, zum Beispiel für unterschiedliche Aufwandsarten oder für unterschiedliche Steuer- bzw. Kontenkombinationen.
Importvorlage für DV-Artikel
- Die Datei DV_Artikel_Import-Vorlage.xlsx enthält eine mögliche Importvorlage für solche DV-Artikel.
- Das Import-Layout DV-Artikel-Import.BPL gehört zu dieser Importvorlage und kann für den Import der DV-Artikel in microtech verwendet werden.
Wichtiger Hinweis
Dieses Import-Layout ist ein von MBCOM bereitgestelltes Standardlayout, das gezielt nur die aus unserer Sicht wesentlichen Felder für diesen Anwendungsfall anspricht.
Weitere Felder können beim Import je nach Einstellungen, Automatismen, Parametern, Vorgaben und Regeln des jeweiligen microtech-Systems zusätzlich automatisch gesetzt, vorbelegt oder verändert werden.
Die fachliche und technische Prüfung, ob dadurch im konkreten Zielsystem korrekte Werte entstehen, liegt beim jeweils einsetzenden Unternehmen bzw. beim betreuenden Partner.
Dies gilt auch für die Felder, die durch unser Standardlayout direkt gesetzt werden.
Auf individuelle Besonderheiten, kundenspezifische Erweiterungen, abweichende Parametrisierungen, bestehende Automatismen oder spezielle Regeln im jeweiligen Zielsystem kann dieses Standardlayout nicht automatisch Rücksicht nehmen.
Vor produktivem Einsatz müssen Importvorlage und Import-Layout daher immer im jeweiligen System geprüft und bei Bedarf angepasst werden.
Die Vorlage verwendet die folgenden Spalten:
| Feld | Bedeutung / Hinweis |
|---|---|
| Artikelnummer | Eindeutige Artikelnummer des Datensatzes. Pro Artikel nur einmal verwenden. Falls bereits DV-Artikel im System vorhanden sind, auf doppelte Nummern achten. |
| Suchbegriff | Suchschlüssel für den Artikel. |
| Art des Artikels | Artikelart des Datensatzes, in der Vorlage Standardartikel. |
| Warengruppennummer | Vorhandene bzw. eingerichtete Warengruppennummer des Zielsystems verwenden. |
| Kurzbezeichnung 1 | Kurze Artikelbezeichnung. |
| Bezeichnung 1 | Ausführlichere Artikelbezeichnung. |
| Abweichende FiBu Erfolgskonten verwenden | Muss auf WAHR stehen, damit für den Artikel abweichende FiBu-Erfolgskonten hinterlegt werden können. |
| Einheit | Artikeleinheit, empfohlen z. B. Stk. entsprechend der im System hinterlegten Einheit für Stück. |
| History | Empfohlen: WAHR. |
| Lagerfähig | Empfohlen: FALSCH. |
| Umsatzfähig | Empfohlen: WAHR. |
| Erfolgs-Umsatzsteuerkonten | Zuordnung Steuerschlüssel=Kontonummer, mehrere Einträge durch Komma getrennt. Bitte nur Steuerschlüssel und Kontonummern verwenden, die im Zielsystem vorhanden sind. |
Das Blatt Import-Vorschläge enthält bereits Beispielartikel für typische Aufwandsarten, zum Beispiel Bewirtungskosten, Bürobedarf, Internet, Porto, Versicherungen oder Wartungskosten. Die dort vorgeschlagenen Datensätze sind als Ausgangsbasis zu verstehen. Insbesondere Warengruppennummer, Steuerschlüssel und Kontonummern müssen an das jeweilige Zielsystem angepasst werden.
Die in der Vorlage enthaltenen Artikelnummern mit dem Präfix DV- sind Beispielwerte und können bei Bedarf an das jeweilige System angepasst werden. Wichtig für ConnectINVOICE ist nicht das konkrete Benennungsschema, sondern dass die vorgesehenen allgemeinen Artikel für E-Rechnungen ohne Bestellbezug vorhanden sind und die benötigte Kontozuordnung darüber abgebildet wird.
2. microtech-Regeln einrichten
Die Regeln bauen auf den zuvor eingerichteten Vorgangsdaten und den tatsächlich im System verwendeten Vorgangsarten auf. Richten Sie sie in der folgenden Reihenfolge ein und führen Sie jeweils die beschriebene Prüfung durch.
Regel für Neusetzung vom Datum
Zweck
Diese Regel stellt in microtech für ConnectINVOICE eine eigene Funktion Datum neu setzen bereit. Die Funktion löscht am Vorgang das Feld Datum [Dat] und weist den Benutzer anschließend darauf hin, den Vorgang direkt zu öffnen und ein neues Datum zu setzen.
Die Regel ist für die in ConnectINVOICE verwendeten Eingangsbelegarten vorgesehen, bei denen das Vorgangsdatum bewusst neu gesetzt werden muss.
Wichtig
Nach dem Ausführen der Funktion ist das Vorgangsdatum leer. Der betroffene Vorgang muss deshalb umgehend geöffnet und mit einem neuen Datum gespeichert werden.
Regelkopf
Legen Sie in microtech eine neue Regel mit der Auswertungsposition Eigene Abläufe (Funktionen) an. Empfohlene Einstellungen für den Regelkopf:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Nummer | freie Regelnummer gemäß Systemvorgabe |
| Regel kann benutzt werden | Ja |
| Bezeichnung | Beispiel: Datum neu setzen; gemäß lokaler Namenskonvention anpassbar |
| Berechtigungsgruppe | gemäß Berechtigungskonzept |
| Auswertungsposition | Eigene Abläufe (Funktionen) |
| Beschriftung | Datum neu setzen |
| Beschreibung | leer |
| Tastenkombination | Keine |
| Symbol | passendes Datum- bzw. Kalender-Symbol |
Bedingungen
Die Funktion soll nur für die vorgesehenen ConnectINVOICE-Vorgangsarten und nur in fachlich zulässigen Zuständen verfügbar sein. Verwenden Sie dafür die Vorgangsarten aus der ConnectINVOICE-Einrichtung:
| Fachliche Vorgangsart | Beispielnummer | E-Rechnungscode |
|---|---|---|
Eingangsrechnung | 41 | 380 |
Eingangsrechnungskorrektur | 100 | 384 |
Gutschrift vom Lieferanten | 92 | 381 |
Die Herkunft dieser Beispielnummern ist unter Benötigte Vorgangsarten und E-Rechnungs-Konfiguration erläutert. In der Formel müssen die jeweils im Kundensystem verwendeten microtech-Nummern dieser Vorgangsarten eingesetzt werden.
Aktivieren Sie im Bereich Bedingungen (Wenn) die Option:
Verfügbarkeitsbedingung für Schaltfläche
Nicht aktiviert werden:
Immer ausführenNach dem Ausführen, keine weiteren Regeln auswertenUnterstützung für MehrfachauswahlÜber eine Formel definieren (vor dem Ausführen)
Vorlage – Platzhalter ersetzen:
text
(toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnung> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnungskorrektur> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Gutschrift vom Lieferanten>) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))Beispiel – Nummernbelegung mit 41, 100 und 92:
text
(toint(«Vog.Art»)=41 or toint(«Vog.Art»)=100 or toint(«Vog.Art»)=92) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))Vorgangsarten prüfen
Die Platzhalter in der Formel müssen vor dem Speichern durch die tatsächlichen Vorgangsartnummern aus dem jeweiligen microtech-System ersetzt werden. Gemeint sind die fachlich äquivalenten Vorgangsarten Eingangsrechnung, Eingangsrechnungskorrektur und Gutschrift vom Lieferanten. Das Beispiel verwendet die oben erläuterte Nummernbelegung 41, 100 und 92.
Anweisung 1: Datum löschen
Legen Sie als erste Anweisung eine Feldzuweisung an.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anweisungsart | Feldzuweisungen |
| Bezeichnung | Datum löschen |
| Anweisung soll ausgeführt werden | Ja |
Zuweisung:
| Feld | Art der Feldzuweisung | Vorgabewert |
|---|---|---|
Datum [Dat] | Feldwert löschen | leer |
Die folgenden Kennzeichen bleiben deaktiviert:
Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regelanweisungen auswertenNach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regeln auswerten
Anweisung 2: Aufforderung anzeigen
Legen Sie als zweite Anweisung eine Meldung an.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anweisungsart | Meldung / Abfrage |
| Bezeichnung | Aufforderung |
| Anweisung soll ausgeführt werden | Ja |
| Dialogart | Hinweis |
| Schaltflächen | Ok und (Keine) |
Meldungstext:
text
Bitte öffnen Sie nun den Vorgang umgehend und setzen Sie ein neues Datum!Die folgenden Kennzeichen bleiben deaktiviert:
Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regelanweisungen auswertenNach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regeln auswerten
Prüfung nach der Einrichtung
Prüfen Sie nach dem Speichern der Regel mindestens die folgenden Punkte:
- Die Funktion
Datum neu setzenist bei den vorgesehenen ConnectINVOICE-Vorgangsarten sichtbar. - Die Funktion ist bei ungebuchten Vorgängen verfügbar.
- Die Funktion ist bei gebuchten und stornierten Vorgängen verfügbar.
- Die Funktion ist bei gebuchten, nicht stornierten Vorgängen nicht verfügbar.
- Nach dem Ausführen ist das Feld
Datum [Dat]leer und die Hinweismeldung wird angezeigt.
Regel für Belegnummer 1 für DATEV-konforme Auftragsbuchungen
Diese Regel wird in microtech eingerichtet, damit in der Auftragsbuchungsliste das Feld Belegnummer 1 [BelegNr1] mit der externen Belegnummer gefüllt wird. Dadurch steht für die DATEV-Übergabe die externe Belegnummer an der erwarteten Stelle.
Zweck
Beim Buchen oder Stornieren relevanter Vorgangspositionen schreibt die Regel die externe Belegnummer in Belegnummer 1 [BelegNr1].
Regelkopf
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Bereich | Parameter → Abrechnung → Regeln für Auftrags-Buchungen |
| Regel kann benutzt werden | Ja |
| Bezeichnung | Beispiel: Beim Buchen / Stornieren von Positionen (aus Vorgängen) | MBCOM | Ext. BelegNr → BelegNr 1 |
| Auswertungsposition | Beim Buchen / Stornieren von Positionen (aus Vorgängen) |
Bedingungen
Aktivieren Sie unter Bedingungen (Wenn) die Option Über eine Formel definieren.
Vorlage – Platzhalter ersetzen:
text
toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnung> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnungskorrektur> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Gutschrift vom Lieferanten>Beispiel – Nummernbelegung mit 41, 100 und 92:
text
toint(«Vog.Art»)=41 or toint(«Vog.Art»)=100 or toint(«Vog.Art»)=92Das Beispiel verwendet die oben erläuterte Nummernbelegung 41, 100 und 92. Verwenden Sie in der Zielinstallation deren tatsächliche Vorgangsartnummern. Die E-Rechnungscodes 380, 384 und 381 sind feste Codes und dürfen nicht als microtech-Vorgangsartnummern in diese Formel übernommen werden.
Anweisung
Legen Sie unter Anweisungen (Dann) folgende Anweisung an:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anweisungsart | Feldzuweisungen |
| Anweisung soll ausgeführt werden | Ja |
| Ziel-Feld | Belegnummer 1 [BelegNr1] |
| Art der Feldzuweisung | Feldwert über Formel füllen |
Vorgabewert:
text
«Vog.AuftrNr»Wenn ein passender Vorgang gebucht oder storniert wird, übernimmt microtech die externe Belegnummer aus «Vog.AuftrNr» in die Auftragsbuchung Belegnummer 1 [BelegNr1].
Prüfung nach der Einrichtung
Nach dem Speichern sollte ein Testbeleg mit einer der konfigurierten Vorgangsarten gebucht werden. In der Auftragsbuchungsliste muss anschließend Belegnummer 1 [BelegNr1] mit der externen Belegnummer gefüllt sein.
Wenn das Feld leer bleibt, zuerst prüfen:
- Ist die Regel aktiv?
- Entspricht die Vorgangsart einer der in der Zielinstallation eingesetzten Vorgangsartnummern?
- Ist in der Anweisung wirklich
Belegnummer 1 [BelegNr1]als Ziel-Feld gesetzt? - Ist der Vorgabewert exakt
«Vog.AuftrNr»?
Regel für Belegvergleich mit Bezugsbeleg
Diese microtech-Regel stellt für ConnectINVOICE die Funktion Belegvergleich mit Bezugsbeleg bereit. Sie übermittelt die Belegnummer des ausgewählten Eingangsbelegs an die ConnectINVOICE-Schnittstelle und startet dort den Vergleich mit dem Bezugsbeleg.
Zweck
Die Funktion sendet den ausgewählten Beleg an den cloudbasierten Vergleich. Sie ist eine manuell aufrufbare Funktion und keine Hintergrundregel beim Buchen oder Stornieren.
Regelkopf
Pfad: Parameter → Vorgänge und Zwischenbelege → Regeln
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Regel kann benutzt werden | Ja |
| Bezeichnung | Beispiel: Eigene Abläufe (Funktionen) | MBCOM | Belegvergleich mit Bezugsbeleg |
| Auswertungsposition | Eigene Abläufe (Funktionen) |
| Beschriftung | Belegvergleich mit Bezugsbeleg |
| Tastenkombination | optional, z. B. Strg + Akut |
Bedingungen
Aktivieren Sie Verfügbarkeitsbedingung für Schaltfläche.
Vorlage – Platzhalter ersetzen:
text
(toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnung> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnungskorrektur> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Gutschrift vom Lieferanten>) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))Beispiel – Nummernbelegung mit 41, 100 und 92:
text
(toint(«Vog.Art»)=41 or toint(«Vog.Art»)=100 or toint(«Vog.Art»)=92) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))Die Platzhalter müssen durch die tatsächlichen Vorgangsartnummern des jeweiligen microtech-Systems ersetzt werden. Das Beispiel verwendet die oben erläuterte Nummernbelegung 41, 100 und 92.
Mandantenspezifischen Zugangstoken kopieren
Der benötigte JWT-Token wird im ConnectCLOUD-Portal beim jeweiligen Mandanten hinterlegt:
- Im ConnectCLOUD-Portal den gewünschten Mandanten auswählen.
Administrationöffnen.- Im Register
Allgemeinzum BereichJWT Tokenwechseln. - Den Token über
Kopierenin die Zwischenablage übernehmen. - Den kopierten Wert in microtech hinter
Authorization: Bearereinfügen.
Richtigen Mandanten verwenden
Jeder Mandant besitzt einen eigenen JWT-Token. Für die Regel muss immer der Token des Mandanten verwendet werden, dessen Belege verarbeitet werden.
Der JWT-Token ist ab seiner Ausstellung ein Jahr gültig. Vor Ablauf muss ein neuer gültiger Token im ConnectCLOUD-Portal kopiert und im HTTP-Header der microtech-Regel ersetzt werden.
Anweisungen
HTTP-Anweisung
Legen Sie unter Anweisungen (Dann) folgende Anweisung an:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anweisungsart | HTTP Befehl senden |
| Bezeichnung | HTTP Post |
| Anweisung soll ausgeführt werden | Ja |
| URL | https://invoice.mbcom.cloud/api/invoice/v1/compare |
| Header | Authorization: Bearer <ZUGANGSTOKEN> |
| Methode | Erstellen (POST) |
| Format | Body (JSON-Format) |
| Parameter | leer |
| URL-Encoding für Header benutzen | Nein |
Body:
json
{ "receiptNumber": "«Vog.BelegNr»" }Ignorierte Artikel beim Belegvergleich
Ignorierte Artikel werden ausschließlich im ConnectCLOUD-Portal gepflegt und gehören nicht zur Einrichtung dieser microtech-Regel. Siehe Ignorierte Artikel konfigurieren.
Die frühere Angabe über ignoredArticleNumbers in einer microtech-Regel funktioniert aus Kompatibilitätsgründen weiterhin, ist aber abgelöst. Sobald im Portal ignorierte Artikel hinterlegt sind, überschreibt die Portal-Konfiguration die Werte aus microtech-Regeln. Für neue und überarbeitete Einrichtungen wird daher keine Artikelliste in den JSON-Body der Regel eingetragen.
Memo-Ausgabe – optional
Die Memo-Zuweisung wird für den Belegvergleich nicht benötigt. Sie dient ausschließlich dem Troubleshooting bei Problemen und kann ansonsten vollständig entfallen.
| Feld | Art der Feldzuweisung | Vorgabewert |
|---|---|---|
Memo-Information [Memo] | Feldwert über Formel füllen | «StsCode»«StsText»«RespText»«RespHeaders» |
Prüfung nach der Einrichtung
Prüfen Sie die Funktion mit einem geeigneten Testbeleg:
- Die Funktion
Belegvergleich mit Bezugsbelegist bei den vorgesehenen ConnectINVOICE-Vorgangsarten sichtbar. - Die Funktion ist bei ungebuchten sowie bei gebuchten und stornierten Vorgängen verfügbar, nicht jedoch bei gebuchten, nicht stornierten Vorgängen.
- Beim Aufruf wird die Belegnummer des markierten Vorgangs übermittelt und der Vergleich in ConnectINVOICE gestartet.
- Im Portal konfigurierte ignorierte Artikel werden beim Vergleich nicht berücksichtigt; der JSON-Body der microtech-Regel enthält keine separate Artikelliste.
3. VorgangPositionen-Editor installieren und anbinden
Der Editor ändert ausschließlich die Artikelnummer (ArtNr) vorhandener Vorgangspositionen. Positionen können weder angelegt noch gelöscht werden.
Beim Artikelwechsel setzt microtech Positionswerte aus den Artikelvorgaben neu. Der Editor liest die vorhandenen Positionswerte vor dem Wechsel ein und schreibt sie danach erneut. Erhalten bleiben Lieferanten-Artikelnummer, Bezeichnung, Einheit, Mengenfaktor, Menge, Einzelpreis, Rabattbetrag, Zuschlagsbetrag und Kostenstelle. Kopf- und Belegdaten werden nicht geändert.
Vorausgesetzt werden Windows PowerShell 5.1, ein OAuth-Client für den Scope graphql, Leserechte für Vorgänge, Vorgangspositionen und Artikel sowie Änderungsrechte für Vorgänge und Vorgangspositionen. Änderungsrechte am Artikelstamm werden für den beschriebenen Ablauf nicht benötigt.
Installation und Aktualisierung
Die folgenden Schritte verwenden den empfohlenen Installationspfad C:\Program Files (x86)\microtech_Skripte. Wenn ein anderer Installationspfad verwendet wird, muss er auch in allen Befehlen und im microtech-Aufruf angepasst werden.
Das vollständige Paket ConnectINVOICE_MT-VorgangPositionen-Editor_Paket.zip in C:\Program Files (x86) entpacken. Daraus entsteht:
text
C:\Program Files (x86)\microtech_Skripte\
|-- microtech-config.psd1
|-- Setup-MicrotechSecretStore.ps1
|-- Test-MicrotechGraphQLAuth.ps1
`-- MT-VorgangPositionen-Editor\
|-- MT-VorgangPositionen-Editor.ps1
|-- assets\
`-- ui\Der vollständige Ordner MT-VorgangPositionen-Editor einschließlich aller Dateien in assets und ui gehört zum Installationsumfang. Bei einer Aktualisierung diesen Ordner vollständig ersetzen. Die vorhandene microtech-config.psd1 und das eingerichtete Secret nicht überschreiben.
In microtech-config.psd1 die kundenspezifischen Werte für BaseUrl und ClientId eintragen. Das Client-Secret wird nicht in der Konfigurationsdatei abgelegt. Es muss auf dem Zielcomputer unter dem Windows-Benutzer eingerichtet werden, der den Editor später aus microtech startet:
powershell
Set-Location 'C:\Program Files (x86)\microtech_Skripte'
.\Setup-MicrotechSecretStore.ps1
.\Test-MicrotechGraphQLAuth.ps1Der Authentifizierungstest muss erfolgreich sein, bevor die Regel eingerichtet wird. Er bestätigt den Tokenabruf, prüft aber keine GraphQL-Lese- oder Änderungsrechte. Diese werden anschließend mit einem vollständigen Funktionstest des Editors an einem geeigneten Testvorgang geprüft.
microtech-Regel
Regelkopf
In microtech unter Parameter → Vorgänge und Zwischenbelege → Regeln eine eigene Funktion anlegen.
Bedingungen
Die Funktion muss für die vorgesehenen Eingangsbelegarten verfügbar sein und darf nur für ungebuchte sowie gebuchte und stornierte Vorgänge ausgeführt werden.
Vorlage – Platzhalter ersetzen:
text
(toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnung> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnungskorrektur> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Gutschrift vom Lieferanten>) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))Beispiel – Nummernbelegung mit 41, 100 und 92:
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(toint(«Vog.Art»)=41 or toint(«Vog.Art»)=100 or toint(«Vog.Art»)=92) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))Die Platzhalter durch die Vorgangsartnummern der jeweiligen Installation ersetzen. Das Beispiel verwendet die oben erläuterte Nummernbelegung 41, 100 und 92.
Anweisung
Für die Anweisung Programm / Datei / Link ausführen hinterlegen:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Programm | C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell.exe |
| Aufrufparameter | siehe unten |
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-NoProfile -STA -WindowStyle Hidden -ExecutionPolicy Bypass -File "C:\Program Files (x86)\microtech_Skripte\MT-VorgangPositionen-Editor\MT-VorgangPositionen-Editor.ps1" -Belegnummer "«Vog.BelegNr»"«Vog.BelegNr» übergibt die Belegnummer des aktuell markierten Vorgangs an den Editor.
Verwendung
- Einen zulässigen Vorgang markieren und den Editor starten.
- In der Spalte
ArtNreinen vorhandenen Artikel auswählen oder eingeben. - Die Änderung mit
SpeichernoderStrg + Enterübernehmen.
Die Tastaturhilfe im Editor beschreibt die vollständige Navigation mit F4, den Pfeiltasten, Tabulator und Enter.
Prüfung nach der Einrichtung
Prüfen Sie den Editor an jedem vorgesehenen Arbeitsplatz unter dem Windows-Benutzer, der ihn später aus microtech startet:
Test-MicrotechGraphQLAuth.ps1bestätigt den erfolgreichen Tokenabruf.- Die Funktion ist für die vorgesehenen Vorgangsarten und Zustände sichtbar.
- Der Editor lässt sich aus microtech starten und lädt den markierten Testvorgang sowie die Artikelliste.
- Eine Artikelnummer einer vorhandenen Testposition lässt sich ändern und speichern.
- Nach erneutem Laden ist ausschließlich die beabsichtigte Artikelnummer geändert; die dokumentierten übrigen Positionswerte sind erhalten geblieben.
4. Arbeitsbereich und Ansichten einrichten
Wir empfehlen im Bereich Einkauf ein neues Register anzulegen, in dem Eingangsrechnung, Eingangsrechnungskorrektur und Gutschrift vom Lieferanten gebündelt werden. Die nachfolgend beschriebenen Ansichten können bei Bedarf aber auch in anderen Registern eingerichtet werden, zum Beispiel im Archiv.
Empfohlene Bildschirmauflösung
Für die Bearbeitung in microtech empfehlen wir einen Bildschirm mit einer Auflösung von mindestens 3440 × 1440 Pixeln. So lassen sich die für die Prüfung und Verarbeitung der Vorgänge relevanten Informationen gemeinsam darstellen.
Vorgangsregister einrichten
Pfad in microtech:
Parameter → Vorgänge und Zwischenbelege → Vorgangs-Register
Dort einen neuen Vorgangs-Register-Datensatz anlegen oder einen bestehenden Datensatz entsprechend anpassen.
Empfohlene Einstellungen für das Register:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Kurzbezeichnung | Beispiel: Eingang |
| Bezeichnung | Beispiel: Eingangsbelege ER,ERK,GL |
| Berechtigungsgruppe | Beispiel: (Nicht zugeordnet); gemäß Berechtigungskonzept anpassbar |
| Benutzt | Ja |
Vorgangsart für NEU | Eingangsrechnung |
Bei Neuanlage über NEU nur die oben aktivierten Vorgangsarten zulassen | Nein |
Register sichtbar im Bereich Einkauf | Ja |
Register sichtbar im Bereich Verkauf | Nein |
Register sichtbar im Bereich Produktion | Nein |
In der Liste Vorgangsarten die in diesem Register angezeigt werden sollen sollten mindestens die folgenden Vorgangsarten aktiviert werden:
EingangsrechnungEingangsrechnungskorrekturGutschrift vom Lieferanten
Die Bezeichnungen der Vorgangsarten können im jeweiligen System frei gewählt oder geändert worden sein. Gemeint ist daher jeweils die fachlich äquivalente Vorgangsart.
Die konkrete Berechtigungsgruppe kann bei Bedarf an das jeweilige Berechtigungskonzept angepasst werden.
Tabellenansichten importieren
Die für ConnectINVOICE vorbereiteten Tabellenansichten stehen gemeinsam als Paket zur Verfügung:
Das Paket enthält vier Ansichten für unterschiedliche Bereiche in microtech:
| Einsatzort | Exportdatei | Zweck |
|---|---|---|
| Haupttabelle der Vorgänge | ConnectInvoice_Vorgänge.BPT | Übersicht der für ConnectINVOICE relevanten Beleg-, Referenz- und Statuswerte |
Detailfenster Akt. Vorgang | ConnectInvoice_Detail_AktVog.BPT | Kopfdaten des aktuell ausgewählten Vorgangs |
Detailfenster Positionen | ConnectInvoice_Detail_Positionen.BPT | Positionsdaten des aktuell ausgewählten Vorgangs |
| Positionstabelle bei der Vorgangsbearbeitung | ConnectInvoice_Positionen_Eingangsbeleg.BPT | Erfassung und Kontrolle der Eingangsbelegpositionen |
Das ZIP-Paket zunächst entpacken. Anschließend jede BPT-Datei in der Tabellenansichten-Verwaltung des in der Tabelle genannten Einsatzorts über Einfügen importieren. Die Ansichten sind typgebunden; eine Datei für eine Detail- oder Positionstabelle kann daher nicht in einem anderen Tabellenbereich importiert werden.
Ansicht einrichten
Anschließend im neu angelegten Register oder in einem anderen gewünschten Register die Ansicht einrichten:
- Im Bereich
Einkaufden PunktBelege / Vorgängeöffnen und in das Register wechseln, in dem die Ansicht eingerichtet werden soll. - Die Haupttabelle auf die Tabellenansicht
ConnectInvoice_Vorgängeumstellen. - Das Detailfenster
Akt. Vorganghinzufügen und auf die TabellenansichtConnectInvoice_Detail_AktVogumstellen. - Das Detailfenster
Positionenhinzufügen und auf die TabellenansichtConnectInvoice_Detail_Positionenumstellen. - Das Detailfenster
Zugeordnetes Dokumenthinzufügen. - Das Detailfenster
Vorgängehinzufügen und auf dieBL-sortierte Tabellenansichtumstellen. - Innerhalb der Detailansicht
Vorgängezusätzlich die DetailansichtPositionenhinzufügen.
Für die Bearbeitung eines Eingangsbelegs die Positionstabelle auf ConnectInvoice_Positionen_Eingangsbeleg umstellen.
Für Schritt 6 empfiehlt sich eine eigene Tabellenansicht für Bestellungen, zum Beispiel Vorgänge: Adressnummer - Nur BL. Diese kann im Fenster Tabellenansichten für Vorgänge bearbeiten aus einer bestehenden Ansicht kopiert und anschließend in den Eigenschaften angepasst werden.
Empfohlene Einstellungen für diese Tabellenansicht:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Bezeichnung | Beispiel: Vorgänge: Adressnummer - Nur BL |
| Sortierung | Vorgänge nach Adressnummer |
| Vorgabe für Sortierungsreihenfolge | keine abweichende Vorgabe |
| Anzeigefilter | Vorlage: <<Art>>=<Nummer Bestellung> |
Beispiel – Werte des Zielsystems einsetzen:
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<<Art>>=40Die Nummer 40 steht in diesem Beispiel für die Vorgangsart Bestellung und kann im jeweiligen Kundensystem abweichen. Die Bezeichnungen und Nummern der Vorgangsarten können im jeweiligen System frei gewählt oder geändert worden sein. Gemeint ist daher jeweils die fachlich äquivalente Vorgangsart Bestellung.
Anpassbare Empfehlung
Das Register und die dargestellte Ansicht sind als Empfehlung zu verstehen. Bei Bedarf können sie im Rahmen der Möglichkeiten von microtech an individuelle Anforderungen und Kundenwünsche angepasst werden.
5. Einrichtung abschließend prüfen
Prüfen Sie nach Abschluss der Ersteinrichtung zusammenfassend:
- Die Empfängerdaten sind im angebundenen microtech-Mandanten vollständig gepflegt; die benötigten Vorgangsarten, Zahlungsarten, Dokumentarten und vorgesehenen DV-Artikel sind im Zielsystem eingerichtet.
- Die Standard-Adressnummer und die tatsächlich verwendeten Nummern der drei Eingangsbelegarten sind ermittelt und wurden bei der Einrichtung verwendet. Falls zutreffend, gilt dies ebenso für die Nummer der Vorgangsart
Bestellung, weitere XML-Zuordnungen, Zahlungsart-IDs, Dokumentarten und die Vorgaben für anzulegende oder zu importierende DV-Artikel. Die gemeinsam verwendeten Werte stimmen mit der Portal-Konfiguration überein. Bei einer Einrichtung durch MBCOM wurden diese Angaben vorab an MBCOM übermittelt. - Die Feldgruppe
ConnectINVOICE, das SelektionsfeldBezugsbelege zum Vorgang [Sel30310]und die zugehörige Sortierung sind vorhanden. - Die eigenen Funktionen
Datum neu setzen,Belegvergleich mit BezugsbelegundMT-VorgangPositionen-Editorsind für die vorgesehenen Vorgangsarten sichtbar und wurden anhand ihrer jeweiligen Prüfschritte getestet. - Die DATEV-Regel wurde durch Buchen oder Stornieren eines geeigneten Testbelegs geprüft;
Belegnummer 1 [BelegNr1]enthält anschließend die externe Belegnummer. - Die Authentifizierung des VorgangPositionen-Editors wurde an jedem vorgesehenen Arbeitsplatz unter dem jeweiligen Windows-Benutzer erfolgreich geprüft. Zusätzlich wurde ein vollständiger Lese- und Änderungstest mit einem geeigneten Testvorgang durchgeführt, und der Editor lässt sich aus microtech starten.
- Das gewünschte Vorgangsregister und die vier ConnectINVOICE-Tabellenansichten wurden im jeweils vorgesehenen Tabellenbereich importiert und stehen den vorgesehenen Benutzern zur Verfügung.
Nächste Schritte: Systemkonfiguration
- Falls noch nicht eingerichtet: Einrichtung vom Postfach für ConnectINVOICE
- Sobald die Systemkonfiguration vollständig ist: Weiter zur Mandantenkonfiguration im ConnectPORTAL