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Zielgruppe & Rolle

Rolle: IT-Administrator / microtech Betreuer | Voraussetzung: microtech ERP mit Supervisor-Berechtigungen

Einrichtung von microtech für ConnectINVOICE ​

Diese Anforderungen gelten ergänzend zur Basis-Konfiguration, zur Postfach-Konfiguration und zur Einrichtung der Invoice-Komponente im ConnectCLOUD-Portal. Dieses Dokument beschreibt ausschließlich die Einrichtung in microtech sowie Werte, die in microtech vorhanden sein und zusätzlich im Portal zugeordnet werden müssen.

Auf Wunsch kann die komplette Einrichtung der ConnectINVOICE-Schnittstelle durch MBCOM übernommen werden.

Für die microtech-Einrichtung bereitzuhaltende Angaben

Diese Liste enthält ausschließlich die kundenspezifischen Angaben, die für die Einrichtung von ConnectINVOICE in microtech benötigt werden. Sie ist keine vollständige Einrichtungscheckliste. Die erforderlichen Einrichtungs- und Prüfschritte sind in den nachfolgenden Abschnitten beschrieben.

Bei einer Einrichtung durch den Kunden oder einen betreuenden Partner müssen die Angaben der einrichtenden Person bekannt sein. Nur wenn MBCOM die Einrichtung übernimmt, müssen sie vorab an MBCOM übermittelt werden.

Werte, die zusätzlich im ConnectCLOUD-Portal verwendet werden, müssen dort mit den tatsächlich in der Zielinstallation vorhandenen microtech-Werten eingetragen werden. Die Portal-Schritte sind in der Portal-Konfiguration beschrieben.

Empfohlener microtech-Einrichtungsablauf ​

Die folgenden Abschnitte sind in der Reihenfolge aufgebaut, in der die Ersteinrichtung üblicherweise durchgeführt wird:

  1. Vorgangsdaten und Stammdaten vorbereiten
  2. microtech-Regeln einrichten
  3. VorgangPositionen-Editor installieren und anbinden
  4. Arbeitsbereich und Ansichten einrichten
  5. Einrichtung abschließend prüfen

Schreibweisen und Platzhalter ​

Die Anleitung verwendet folgende Schreibweisen:

BedeutungDarstellung
Vom Einrichter zu ersetzender WertPlatzhalter in spitzen Klammern, beispielsweise <Nummer Eingangsrechnung>, <Nummer Eingangsrechnungskorrektur>, <Nummer Gutschrift vom Lieferanten>, <Nummer Bestellung> oder <ZUGANGSTOKEN>
Technischer Feldname neben einer UI-BezeichnungEckige Klammern, beispielsweise Bezugsbelege zum Vorgang [Sel30310]; die Klammern gehören zur Feldbeschreibung
Feldreferenz in einer microtech-RegelformelGuillemets, beispielsweise «Vog.Art»; diese Syntax muss unverändert übernommen werden
Feldreferenz im Editor für AnsichtsfilterDoppelte spitze Klammern, beispielsweise <<Art>>; diese Syntax muss unverändert übernommen werden
Rückgabe- oder Vergleichswert einer RegelEinfache Hochkommas, beispielsweise 'GEFUNDEN'; die Hochkommas gehören zum einzutragenden Wert

Ersetzen Sie jeden Platzhalter vor der Verwendung vollständig durch den Wert der Zielinstallation. Feste Schnittstellenkennungen wie Sel30310, BelegNr1 und die Schlüssel eines JSON-Bodys dürfen nicht ersetzt werden.

1. Vorgangsdaten und Stammdaten vorbereiten ​

Feldgruppe in Vorgängen ​

Für ConnectINVOICE wird in der Datendatei Vorgänge eine Feldgruppe mit der Bezeichnung ConnectINVOICE benötigt. In dieser Feldgruppe ist das nachfolgende Selektionsfeld anzulegen.

EigenschaftWert
DatendateiVorgänge
Nametechnischer Name gemäß microtech-Vorgabe; Beispiel: SelGrp_11
BezeichnungConnectINVOICE
Anzahl der Spalten2
Felder von links nach rechts anordnenNein

Technischer Feldgruppenname

Der technische Name der Feldgruppe ist fachlich nicht relevant. Er wird von microtech vorgeschlagen und lässt sich nicht anpassen. Daher kann dieser Name je System abweichen.

Selektionsfeld in Vorgängen ​

Für ConnectINVOICE wird folgendes Selektionsfeld benötigt:

EigenschaftWert
DatendateiVorgänge
GruppeConnectINVOICE
SelektionsfeldSel30310
BezeichnungBezugsbelege zum Vorgang
Feld in Datensatz einfügenJa
Sichtbar in EingabeJa
Schreibschutz in EingabeNein
FeldartText (Unicode-String)
Feldgröße250
FeldeingabekennzeichenAlles
Wert NULL nicht darstellenNein / nicht verwendet
Feldwert beim Kopieren von Datensätzen über das Erfassungsformular löschenJa
Feldwert beim Verschieben von Datensätzen in / aus History bzw. Archiv löschenNein

Feldnummer manuell vergeben

Die Feldnummer kann beim Anlegen manuell vergeben werden, wenn beim Klick auf Neues Feld die Taste Strg gedrückt wird.

Sortierung für das Selektionsfeld ​

Für dieses Selektionsfeld muss zusätzlich eine Sortierung mit Index angelegt werden.

EigenschaftWert
NameSel30310
BezeichnungBezugsbelege zum Vorgang
Für Sortierung einen Index erzeugenJa
Feldname 1Bezugsbelege zum Vorgang [Sel30310]
Feldname 2Nicht angegeben
Feldname 3Nicht angegeben
Feldname 4Nicht angegeben
Feldname 5Nicht angegeben
Sortierungsfilterleer
Feldwert der Indexfelder muss eindeutig seinNein
Nur Datensätze mit gefüllten Indexfeldern in Index aufnehmenNein
Index / Sortierung beinhaltet Feld für benutzerspezifische EingrenzungNein / nicht verwendet
Diese Sortierung in Details mit Sortierungsunterstützung bereitstellenJa
Sortierung soll numerisch erfolgen (für alle Indexfelder)Nein
Speicherung der Felder - ArtAutomatik verwenden

Verwendung des Selektionsfelds durch ConnectINVOICE

Bei E-Rechnungen führt ConnectINVOICE die Bestellreferenz (BT-13), die Lieferscheinreferenz (BT-16) und die Bestellpositionsreferenzen aller Rechnungspositionen (BT-132) in einer bereinigten Liste zusammen und schreibt sie in das technische microtech-Feld fldSel30310. Doppelte Referenzen werden dabei entfernt. Die Lieferscheinreferenz wird zusätzlich in fldInfo übernommen. Diese Referenzen dienen unter anderem der automatischen Zuordnung und dem Belegvergleich.

Benötigte Vorgangsarten und E-Rechnungs-Konfiguration ​

Für ConnectINVOICE müssen in microtech zusätzlich mindestens die folgenden Vorgangsarten vorhanden sein. Diese drei Vorgangsarten sind notwendig, da dies die typischen Belegarten sind, die von Lieferanten zugesendet werden. Die Bezeichnungen der Vorgangsarten können im jeweiligen System frei gewählt oder geändert worden sein. Gemeint ist daher jeweils die fachlich äquivalente Vorgangsart.

VorgangsartBeispielnummer / HerkunftE-Rechnungscode
Eingangsrechnung41 – bei der microtech-Ersteinrichtung mitgeliefert380
Eingangsrechnungskorrektur100 – Beispielnummer für die erste selbst angelegte Vorgangsart384
Gutschrift vom Lieferanten92 – bei der microtech-Ersteinrichtung mitgeliefert381

Herkunft der Beispielnummern

Die Vorgangsarten Eingangsrechnung mit der Nummer 41 und Gutschrift vom Lieferanten mit der Nummer 92 werden bei einer microtech-Ersteinrichtung standardmäßig mitgeliefert. Die Eingangsrechnungskorrektur wird bei Bedarf selbst angelegt und kann normalerweise durch Kopieren der Eingangsrechnung erstellt und anschließend fachlich angepasst werden. Wenn bisher ausschließlich die mitgelieferten Standardvorgangsarten vorhanden sind, vergibt microtech beim Anlegen der ersten eigenen Vorgangsart die Nummer 100. Deshalb wird 100 in dieser Anleitung als Beispielnummer für die Eingangsrechnungskorrektur verwendet. Sind bereits eigene Vorgangsarten angelegt, kann die tatsächlich vergebene Nummer abweichen.

Die verwendeten Nummern dieser Vorgangsarten beziehungsweise der fachlich äquivalenten Vorgangsarten müssen im Portal unter Mapping E-Rechnung auf microtech Vorgangsarten eingetragen werden. Siehe Mapping E-Rechnung auf microtech Vorgangsarten. Nur wenn MBCOM die Einrichtung übernimmt, müssen die Nummern vorab an MBCOM übermittelt werden.

Herkunft und Zuordnung des Dokumententypcodes

Das Portal ordnet den für einen Beleg ermittelten UN/EDIFACT-1001-Dokumententypcode der microtech-Vorgangsart fldArt zu. Bei einer E-Rechnung stammt der Code aus dem strukturierten Rechnungsfeld BT-3; ein abweichendes Klassifizierungs-Tag im E-Mail-Betreff wird dabei ignoriert. Bei einfachen PDF-Dateien und Scans gibt ein Betreff-Tag im Format [CC:xxx] den Code vor. Fehlt dieses Tag, wird der Code durch die automatische Klassifizierung ermittelt.

Die im Portal gepflegte mandantenspezifische Zuordnung hat Vorrang vor der systemseitigen Standardzuordnung. Ohne eigene Zuordnung wird 381 der microtech-Vorgangsart 92 zugeordnet; 380, 384 und andere Rechnungscodes werden der Vorgangsart 41 zugeordnet. Damit eine Rechnungskorrektur als eigene Vorgangsart verarbeitet wird, muss 384 daher ausdrücklich der tatsächlich verwendeten Korrektur-Vorgangsart zugeordnet werden, in dieser Anleitung beispielsweise 100.

Bei Bedarf können weitere gültige Dokumententypcodes zugeordnet werden. Dazu muss die fachlich passende Vorgangsart in microtech vorhanden und anschließend im Portal eingetragen sein. Bei einer Einrichtung durch MBCOM sind der Code und die zugehörige microtech-Vorgangsartnummer vorab mitzuteilen.

Empfängerdaten des Mandanten ​

Empfängername, Straße, Postleitzahl, Ort, Land, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und IBAN müssen im angebundenen microtech-Mandanten vollständig und fachlich korrekt gepflegt sein. Diese Werte werden vom ConnectCLOUD-Portal automatisch aus microtech ausgelesen und dort nicht manuell eingetragen oder zugeordnet. Sie bilden die Grundlage für die Prüfung der Empfängerangaben des Eingangsbelegs; die geprüften Rechnungswerte werden nicht als Empfängerdaten in den microtech-Beleg geschrieben.

Im Portal wird im Bereich Empfänger Daten ausschließlich der Standard Kreditor manuell zugeordnet. Siehe Empfängerdaten und Standardkreditor im Portal.

Standard-Adressnummer ​

Für ConnectINVOICE muss in microtech eine geeignete Standard-Adressnummer vorhanden sein. ConnectINVOICE versucht zunächst, den Lieferanten anhand von Name, Anschrift und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer eindeutig zuzuordnen; zusätzlich wird die Lieferanten-IBAN aus der Rechnung geprüft. Kann kein Lieferant eindeutig bestimmt werden, kann der Beleg unter dem konfigurierten Standardkreditor angelegt werden.

Die Nummer wird im Portal im Feld Standard Kreditor eingetragen. Siehe Empfängerdaten und Standardkreditor. Nur bei einer Einrichtung durch MBCOM muss sie vorab an MBCOM übermittelt werden.

Zahlungsarten für die Portal-Zuordnung ​

Für Zahlungsarten aus E-Rechnungen wird der UNTDID-4461-Code aus dem Rechnungsfeld BT-81 im Portal einer vorhandenen microtech-Zahlungsart zugeordnet. Die Zuordnung schreibt die microtech-ID in das Zielfeld fldZahlArt. Vor der Portal-Konfiguration müssen deshalb die tatsächlich im Zielsystem verwendeten IDs der gewünschten Zahlungsarten ermittelt werden. Die zugeordneten Zahlungsarten müssen in microtech vorhanden und verwendbar sein. Ist für einen Code keine Zuordnung vorhanden, bleibt fldZahlArt unverändert.

Das Mapping selbst wird ausschließlich im Portal gepflegt. Siehe Mapping Zahlungsarten.

Dokumentarten für Eingangsbelege ​

Wenn Originalbelege und Zusatzdokumente im microtech DMS abgelegt werden sollen, müssen dafür geeignete Dokumentarten in microtech vorhanden sein. Vor der Portal-Konfiguration ist festzulegen, welche Dokumentart für den Originalbeleg und welche für zusätzliche Anhänge oder Dokumente verwendet wird.

Die Zuordnung dieser microtech-Dokumentarten erfolgt ausschließlich im Portal. Siehe Dokumentarten der Eingangsbelege.

Artikel für Eingangsbelege ohne Bestellbezug ​

Für ConnectINVOICE sollten allgemeine Artikel für diverse Eingangsbelege ohne Bestellbezug vorhanden sein, im Folgenden DV-Artikel, wobei DV für Divers steht.
Diese Artikel dienen als allgemeine Positionsartikel für importierte E-Rechnungen, wenn keine artikelgenaue Übernahme aus einer Bestellung möglich ist.
Über diese DV-Artikel erfolgt anschließend die gewünschte Kontozuordnung in microtech.

DV-ARTIKELNAME ist dabei nur ein Vorschlag für ein mögliches Benennungsschema.
Technisch kann auch jede andere eindeutige Artikelnummer bzw. Artikelbezeichnung verwendet werden.
Wichtig ist nur, dass die vorgesehenen Artikel im Zielsystem vorhanden sind und fachlich zur gewünschten Kontozuordnung passen.

Je nach Buchungslogik können mehrere DV-Artikel erforderlich sein, zum Beispiel für unterschiedliche Aufwandsarten oder für unterschiedliche Steuer- bzw. Kontenkombinationen.

Importvorlage für DV-Artikel ​

Wichtiger Hinweis

Dieses Import-Layout ist ein von MBCOM bereitgestelltes Standardlayout, das gezielt nur die aus unserer Sicht wesentlichen Felder für diesen Anwendungsfall anspricht.
Weitere Felder können beim Import je nach Einstellungen, Automatismen, Parametern, Vorgaben und Regeln des jeweiligen microtech-Systems zusätzlich automatisch gesetzt, vorbelegt oder verändert werden.
Die fachliche und technische Prüfung, ob dadurch im konkreten Zielsystem korrekte Werte entstehen, liegt beim jeweils einsetzenden Unternehmen bzw. beim betreuenden Partner.

Dies gilt auch für die Felder, die durch unser Standardlayout direkt gesetzt werden.
Auf individuelle Besonderheiten, kundenspezifische Erweiterungen, abweichende Parametrisierungen, bestehende Automatismen oder spezielle Regeln im jeweiligen Zielsystem kann dieses Standardlayout nicht automatisch Rücksicht nehmen.
Vor produktivem Einsatz müssen Importvorlage und Import-Layout daher immer im jeweiligen System geprüft und bei Bedarf angepasst werden.

Die Vorlage verwendet die folgenden Spalten:

FeldBedeutung / Hinweis
ArtikelnummerEindeutige Artikelnummer des Datensatzes. Pro Artikel nur einmal verwenden. Falls bereits DV-Artikel im System vorhanden sind, auf doppelte Nummern achten.
SuchbegriffSuchschlüssel für den Artikel.
Art des ArtikelsArtikelart des Datensatzes, in der Vorlage Standardartikel.
WarengruppennummerVorhandene bzw. eingerichtete Warengruppennummer des Zielsystems verwenden.
Kurzbezeichnung 1Kurze Artikelbezeichnung.
Bezeichnung 1Ausführlichere Artikelbezeichnung.
Abweichende FiBu Erfolgskonten verwendenMuss auf WAHR stehen, damit für den Artikel abweichende FiBu-Erfolgskonten hinterlegt werden können.
EinheitArtikeleinheit, empfohlen z. B. Stk. entsprechend der im System hinterlegten Einheit für Stück.
HistoryEmpfohlen: WAHR.
LagerfähigEmpfohlen: FALSCH.
UmsatzfähigEmpfohlen: WAHR.
Erfolgs-UmsatzsteuerkontenZuordnung Steuerschlüssel=Kontonummer, mehrere Einträge durch Komma getrennt. Bitte nur Steuerschlüssel und Kontonummern verwenden, die im Zielsystem vorhanden sind.

Das Blatt Import-Vorschläge enthält bereits Beispielartikel für typische Aufwandsarten, zum Beispiel Bewirtungskosten, Bürobedarf, Internet, Porto, Versicherungen oder Wartungskosten. Die dort vorgeschlagenen Datensätze sind als Ausgangsbasis zu verstehen. Insbesondere Warengruppennummer, Steuerschlüssel und Kontonummern müssen an das jeweilige Zielsystem angepasst werden.

Die in der Vorlage enthaltenen Artikelnummern mit dem Präfix DV- sind Beispielwerte und können bei Bedarf an das jeweilige System angepasst werden. Wichtig für ConnectINVOICE ist nicht das konkrete Benennungsschema, sondern dass die vorgesehenen allgemeinen Artikel für E-Rechnungen ohne Bestellbezug vorhanden sind und die benötigte Kontozuordnung darüber abgebildet wird.

2. microtech-Regeln einrichten ​

Die Regeln bauen auf den zuvor eingerichteten Vorgangsdaten und den tatsächlich im System verwendeten Vorgangsarten auf. Richten Sie sie in der folgenden Reihenfolge ein und führen Sie jeweils die beschriebene Prüfung durch.

Regel für Neusetzung vom Datum ​

Zweck ​

Diese Regel stellt in microtech für ConnectINVOICE eine eigene Funktion Datum neu setzen bereit. Die Funktion löscht am Vorgang das Feld Datum [Dat] und weist den Benutzer anschließend darauf hin, den Vorgang direkt zu öffnen und ein neues Datum zu setzen.

Die Regel ist für die in ConnectINVOICE verwendeten Eingangsbelegarten vorgesehen, bei denen das Vorgangsdatum bewusst neu gesetzt werden muss.

Wichtig

Nach dem Ausführen der Funktion ist das Vorgangsdatum leer. Der betroffene Vorgang muss deshalb umgehend geöffnet und mit einem neuen Datum gespeichert werden.

Regelkopf ​

Legen Sie in microtech eine neue Regel mit der Auswertungsposition Eigene Abläufe (Funktionen) an. Empfohlene Einstellungen für den Regelkopf:

EigenschaftWert
Nummerfreie Regelnummer gemäß Systemvorgabe
Regel kann benutzt werdenJa
BezeichnungBeispiel: Datum neu setzen; gemäß lokaler Namenskonvention anpassbar
Berechtigungsgruppegemäß Berechtigungskonzept
AuswertungspositionEigene Abläufe (Funktionen)
BeschriftungDatum neu setzen
Beschreibungleer
TastenkombinationKeine
Symbolpassendes Datum- bzw. Kalender-Symbol

Bedingungen ​

Die Funktion soll nur für die vorgesehenen ConnectINVOICE-Vorgangsarten und nur in fachlich zulässigen Zuständen verfügbar sein. Verwenden Sie dafür die Vorgangsarten aus der ConnectINVOICE-Einrichtung:

Fachliche VorgangsartBeispielnummerE-Rechnungscode
Eingangsrechnung41380
Eingangsrechnungskorrektur100384
Gutschrift vom Lieferanten92381

Die Herkunft dieser Beispielnummern ist unter Benötigte Vorgangsarten und E-Rechnungs-Konfiguration erläutert. In der Formel müssen die jeweils im Kundensystem verwendeten microtech-Nummern dieser Vorgangsarten eingesetzt werden.

Aktivieren Sie im Bereich Bedingungen (Wenn) die Option:

  • Verfügbarkeitsbedingung für Schaltfläche

Nicht aktiviert werden:

  • Immer ausführen
  • Nach dem Ausführen, keine weiteren Regeln auswerten
  • Unterstützung für Mehrfachauswahl
  • Über eine Formel definieren (vor dem Ausführen)

Vorlage – Platzhalter ersetzen:

text
(toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnung> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnungskorrektur> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Gutschrift vom Lieferanten>) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))

Beispiel – Nummernbelegung mit 41, 100 und 92:

text
(toint(«Vog.Art»)=41 or toint(«Vog.Art»)=100 or toint(«Vog.Art»)=92) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))

Vorgangsarten prüfen

Die Platzhalter in der Formel müssen vor dem Speichern durch die tatsächlichen Vorgangsartnummern aus dem jeweiligen microtech-System ersetzt werden. Gemeint sind die fachlich äquivalenten Vorgangsarten Eingangsrechnung, Eingangsrechnungskorrektur und Gutschrift vom Lieferanten. Das Beispiel verwendet die oben erläuterte Nummernbelegung 41, 100 und 92.

Anweisung 1: Datum löschen ​

Legen Sie als erste Anweisung eine Feldzuweisung an.

EigenschaftWert
AnweisungsartFeldzuweisungen
BezeichnungDatum löschen
Anweisung soll ausgeführt werdenJa

Zuweisung:

FeldArt der FeldzuweisungVorgabewert
Datum [Dat]Feldwert löschenleer

Die folgenden Kennzeichen bleiben deaktiviert:

  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regelanweisungen auswerten
  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regeln auswerten

Anweisung 2: Aufforderung anzeigen ​

Legen Sie als zweite Anweisung eine Meldung an.

EigenschaftWert
AnweisungsartMeldung / Abfrage
BezeichnungAufforderung
Anweisung soll ausgeführt werdenJa
DialogartHinweis
SchaltflächenOk und (Keine)

Meldungstext:

text
Bitte öffnen Sie nun den Vorgang umgehend und setzen Sie ein neues Datum!

Die folgenden Kennzeichen bleiben deaktiviert:

  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regelanweisungen auswerten
  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regeln auswerten

Prüfung nach der Einrichtung ​

Prüfen Sie nach dem Speichern der Regel mindestens die folgenden Punkte:

  1. Die Funktion Datum neu setzen ist bei den vorgesehenen ConnectINVOICE-Vorgangsarten sichtbar.
  2. Die Funktion ist bei ungebuchten Vorgängen verfügbar.
  3. Die Funktion ist bei gebuchten und stornierten Vorgängen verfügbar.
  4. Die Funktion ist bei gebuchten, nicht stornierten Vorgängen nicht verfügbar.
  5. Nach dem Ausführen ist das Feld Datum [Dat] leer und die Hinweismeldung wird angezeigt.

Regel für Belegnummer 1 für DATEV-konforme Auftragsbuchungen ​

Diese Regel wird in microtech eingerichtet, damit in der Auftragsbuchungsliste das Feld Belegnummer 1 [BelegNr1] mit der externen Belegnummer gefüllt wird. Dadurch steht für die DATEV-Übergabe die externe Belegnummer an der erwarteten Stelle.

Zweck ​

Beim Buchen oder Stornieren relevanter Vorgangspositionen schreibt die Regel die externe Belegnummer in Belegnummer 1 [BelegNr1].

Regelkopf ​

EigenschaftWert
BereichParameter → Abrechnung → Regeln für Auftrags-Buchungen
Regel kann benutzt werdenJa
BezeichnungBeispiel: Beim Buchen / Stornieren von Positionen (aus Vorgängen) | MBCOM | Ext. BelegNr → BelegNr 1
AuswertungspositionBeim Buchen / Stornieren von Positionen (aus Vorgängen)

Bedingungen ​

Aktivieren Sie unter Bedingungen (Wenn) die Option Über eine Formel definieren.

Vorlage – Platzhalter ersetzen:

text
toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnung> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnungskorrektur> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Gutschrift vom Lieferanten>

Beispiel – Nummernbelegung mit 41, 100 und 92:

text
toint(«Vog.Art»)=41 or toint(«Vog.Art»)=100 or toint(«Vog.Art»)=92

Das Beispiel verwendet die oben erläuterte Nummernbelegung 41, 100 und 92. Verwenden Sie in der Zielinstallation deren tatsächliche Vorgangsartnummern. Die E-Rechnungscodes 380, 384 und 381 sind feste Codes und dürfen nicht als microtech-Vorgangsartnummern in diese Formel übernommen werden.

Anweisung ​

Legen Sie unter Anweisungen (Dann) folgende Anweisung an:

EigenschaftWert
AnweisungsartFeldzuweisungen
Anweisung soll ausgeführt werdenJa
Ziel-FeldBelegnummer 1 [BelegNr1]
Art der FeldzuweisungFeldwert über Formel füllen

Vorgabewert:

text
«Vog.AuftrNr»

Wenn ein passender Vorgang gebucht oder storniert wird, übernimmt microtech die externe Belegnummer aus «Vog.AuftrNr» in die Auftragsbuchung Belegnummer 1 [BelegNr1].

Prüfung nach der Einrichtung ​

Nach dem Speichern sollte ein Testbeleg mit einer der konfigurierten Vorgangsarten gebucht werden. In der Auftragsbuchungsliste muss anschließend Belegnummer 1 [BelegNr1] mit der externen Belegnummer gefüllt sein.

Wenn das Feld leer bleibt, zuerst prüfen:

  • Ist die Regel aktiv?
  • Entspricht die Vorgangsart einer der in der Zielinstallation eingesetzten Vorgangsartnummern?
  • Ist in der Anweisung wirklich Belegnummer 1 [BelegNr1] als Ziel-Feld gesetzt?
  • Ist der Vorgabewert exakt «Vog.AuftrNr»?

Regel für Belegvergleich mit Bezugsbeleg ​

Diese microtech-Regel stellt für ConnectINVOICE die Funktion Belegvergleich mit Bezugsbeleg bereit. Sie übermittelt die Belegnummer des ausgewählten Eingangsbelegs an die ConnectINVOICE-Schnittstelle und startet dort den Vergleich mit dem Bezugsbeleg.

Zweck ​

Die Funktion sendet den ausgewählten Beleg an den cloudbasierten Vergleich. Sie ist eine manuell aufrufbare Funktion und keine Hintergrundregel beim Buchen oder Stornieren.

Regelkopf ​

Pfad: Parameter → Vorgänge und Zwischenbelege → Regeln

EigenschaftWert
Regel kann benutzt werdenJa
BezeichnungBeispiel: Eigene Abläufe (Funktionen) | MBCOM | Belegvergleich mit Bezugsbeleg
AuswertungspositionEigene Abläufe (Funktionen)
BeschriftungBelegvergleich mit Bezugsbeleg
Tastenkombinationoptional, z. B. Strg + Akut

Bedingungen ​

Aktivieren Sie Verfügbarkeitsbedingung für Schaltfläche.

Vorlage – Platzhalter ersetzen:

text
(toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnung> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnungskorrektur> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Gutschrift vom Lieferanten>) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))

Beispiel – Nummernbelegung mit 41, 100 und 92:

text
(toint(«Vog.Art»)=41 or toint(«Vog.Art»)=100 or toint(«Vog.Art»)=92) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))

Die Platzhalter müssen durch die tatsächlichen Vorgangsartnummern des jeweiligen microtech-Systems ersetzt werden. Das Beispiel verwendet die oben erläuterte Nummernbelegung 41, 100 und 92.

Mandantenspezifischen Zugangstoken kopieren ​

Der benötigte JWT-Token wird im ConnectCLOUD-Portal beim jeweiligen Mandanten hinterlegt:

  1. Im ConnectCLOUD-Portal den gewünschten Mandanten auswählen.
  2. Administration öffnen.
  3. Im Register Allgemein zum Bereich JWT Token wechseln.
  4. Den Token über Kopieren in die Zwischenablage übernehmen.
  5. Den kopierten Wert in microtech hinter Authorization: Bearer einfügen.

Richtigen Mandanten verwenden

Jeder Mandant besitzt einen eigenen JWT-Token. Für die Regel muss immer der Token des Mandanten verwendet werden, dessen Belege verarbeitet werden.

Der JWT-Token ist ab seiner Ausstellung ein Jahr gültig. Vor Ablauf muss ein neuer gültiger Token im ConnectCLOUD-Portal kopiert und im HTTP-Header der microtech-Regel ersetzt werden.

Anweisungen ​

HTTP-Anweisung ​

Legen Sie unter Anweisungen (Dann) folgende Anweisung an:

EigenschaftWert
AnweisungsartHTTP Befehl senden
BezeichnungHTTP Post
Anweisung soll ausgeführt werdenJa
URLhttps://invoice.mbcom.cloud/api/invoice/v1/compare
HeaderAuthorization: Bearer <ZUGANGSTOKEN>
MethodeErstellen (POST)
FormatBody (JSON-Format)
Parameterleer
URL-Encoding für Header benutzenNein

Body:

json
{ "receiptNumber": "«Vog.BelegNr»" }
Ignorierte Artikel beim Belegvergleich ​

Ignorierte Artikel werden ausschließlich im ConnectCLOUD-Portal gepflegt und gehören nicht zur Einrichtung dieser microtech-Regel. Siehe Ignorierte Artikel konfigurieren.

Die frühere Angabe über ignoredArticleNumbers in einer microtech-Regel funktioniert aus Kompatibilitätsgründen weiterhin, ist aber abgelöst. Sobald im Portal ignorierte Artikel hinterlegt sind, überschreibt die Portal-Konfiguration die Werte aus microtech-Regeln. Für neue und überarbeitete Einrichtungen wird daher keine Artikelliste in den JSON-Body der Regel eingetragen.

Memo-Ausgabe – optional ​

Die Memo-Zuweisung wird für den Belegvergleich nicht benötigt. Sie dient ausschließlich dem Troubleshooting bei Problemen und kann ansonsten vollständig entfallen.

FeldArt der FeldzuweisungVorgabewert
Memo-Information [Memo]Feldwert über Formel füllen«StsCode»«StsText»«RespText»«RespHeaders»

Prüfung nach der Einrichtung ​

Prüfen Sie die Funktion mit einem geeigneten Testbeleg:

  1. Die Funktion Belegvergleich mit Bezugsbeleg ist bei den vorgesehenen ConnectINVOICE-Vorgangsarten sichtbar.
  2. Die Funktion ist bei ungebuchten sowie bei gebuchten und stornierten Vorgängen verfügbar, nicht jedoch bei gebuchten, nicht stornierten Vorgängen.
  3. Beim Aufruf wird die Belegnummer des markierten Vorgangs übermittelt und der Vergleich in ConnectINVOICE gestartet.
  4. Im Portal konfigurierte ignorierte Artikel werden beim Vergleich nicht berücksichtigt; der JSON-Body der microtech-Regel enthält keine separate Artikelliste.

3. VorgangPositionen-Editor installieren und anbinden ​

Der Editor ändert ausschließlich die Artikelnummer (ArtNr) vorhandener Vorgangspositionen. Positionen können weder angelegt noch gelöscht werden.

Beim Artikelwechsel setzt microtech Positionswerte aus den Artikelvorgaben neu. Der Editor liest die vorhandenen Positionswerte vor dem Wechsel ein und schreibt sie danach erneut. Erhalten bleiben Lieferanten-Artikelnummer, Bezeichnung, Einheit, Mengenfaktor, Menge, Einzelpreis, Rabattbetrag, Zuschlagsbetrag und Kostenstelle. Kopf- und Belegdaten werden nicht geändert.

Vorausgesetzt werden Windows PowerShell 5.1, ein OAuth-Client für den Scope graphql, Leserechte für Vorgänge, Vorgangspositionen und Artikel sowie Änderungsrechte für Vorgänge und Vorgangspositionen. Änderungsrechte am Artikelstamm werden für den beschriebenen Ablauf nicht benötigt.

Installation und Aktualisierung ​

Die folgenden Schritte verwenden den empfohlenen Installationspfad C:\Program Files (x86)\microtech_Skripte. Wenn ein anderer Installationspfad verwendet wird, muss er auch in allen Befehlen und im microtech-Aufruf angepasst werden.

Das vollständige Paket ConnectINVOICE_MT-VorgangPositionen-Editor_Paket.zip in C:\Program Files (x86) entpacken. Daraus entsteht:

text
C:\Program Files (x86)\microtech_Skripte\
|-- microtech-config.psd1
|-- Setup-MicrotechSecretStore.ps1
|-- Test-MicrotechGraphQLAuth.ps1
`-- MT-VorgangPositionen-Editor\
    |-- MT-VorgangPositionen-Editor.ps1
    |-- assets\
    `-- ui\

Der vollständige Ordner MT-VorgangPositionen-Editor einschließlich aller Dateien in assets und ui gehört zum Installationsumfang. Bei einer Aktualisierung diesen Ordner vollständig ersetzen. Die vorhandene microtech-config.psd1 und das eingerichtete Secret nicht überschreiben.

In microtech-config.psd1 die kundenspezifischen Werte für BaseUrl und ClientId eintragen. Das Client-Secret wird nicht in der Konfigurationsdatei abgelegt. Es muss auf dem Zielcomputer unter dem Windows-Benutzer eingerichtet werden, der den Editor später aus microtech startet:

powershell
Set-Location 'C:\Program Files (x86)\microtech_Skripte'
.\Setup-MicrotechSecretStore.ps1
.\Test-MicrotechGraphQLAuth.ps1

Der Authentifizierungstest muss erfolgreich sein, bevor die Regel eingerichtet wird. Er bestätigt den Tokenabruf, prüft aber keine GraphQL-Lese- oder Änderungsrechte. Diese werden anschließend mit einem vollständigen Funktionstest des Editors an einem geeigneten Testvorgang geprüft.

microtech-Regel ​

Regelkopf ​

In microtech unter Parameter → Vorgänge und Zwischenbelege → Regeln eine eigene Funktion anlegen.

Bedingungen ​

Die Funktion muss für die vorgesehenen Eingangsbelegarten verfügbar sein und darf nur für ungebuchte sowie gebuchte und stornierte Vorgänge ausgeführt werden.

Vorlage – Platzhalter ersetzen:

text
(toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnung> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Eingangsrechnungskorrektur> or toint(«Vog.Art»)=<Nummer Gutschrift vom Lieferanten>) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))

Beispiel – Nummernbelegung mit 41, 100 und 92:

text
(toint(«Vog.Art»)=41 or toint(«Vog.Art»)=100 or toint(«Vog.Art»)=92) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))

Die Platzhalter durch die Vorgangsartnummern der jeweiligen Installation ersetzen. Das Beispiel verwendet die oben erläuterte Nummernbelegung 41, 100 und 92.

Anweisung ​

Für die Anweisung Programm / Datei / Link ausführen hinterlegen:

EigenschaftWert
ProgrammC:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell.exe
Aufrufparametersiehe unten
text
-NoProfile -STA -WindowStyle Hidden -ExecutionPolicy Bypass -File "C:\Program Files (x86)\microtech_Skripte\MT-VorgangPositionen-Editor\MT-VorgangPositionen-Editor.ps1" -Belegnummer "«Vog.BelegNr»"

«Vog.BelegNr» übergibt die Belegnummer des aktuell markierten Vorgangs an den Editor.

Verwendung ​

  1. Einen zulässigen Vorgang markieren und den Editor starten.
  2. In der Spalte ArtNr einen vorhandenen Artikel auswählen oder eingeben.
  3. Die Änderung mit Speichern oder Strg + Enter übernehmen.

Die Tastaturhilfe im Editor beschreibt die vollständige Navigation mit F4, den Pfeiltasten, Tabulator und Enter.

Prüfung nach der Einrichtung ​

Prüfen Sie den Editor an jedem vorgesehenen Arbeitsplatz unter dem Windows-Benutzer, der ihn später aus microtech startet:

  1. Test-MicrotechGraphQLAuth.ps1 bestätigt den erfolgreichen Tokenabruf.
  2. Die Funktion ist für die vorgesehenen Vorgangsarten und Zustände sichtbar.
  3. Der Editor lässt sich aus microtech starten und lädt den markierten Testvorgang sowie die Artikelliste.
  4. Eine Artikelnummer einer vorhandenen Testposition lässt sich ändern und speichern.
  5. Nach erneutem Laden ist ausschließlich die beabsichtigte Artikelnummer geändert; die dokumentierten übrigen Positionswerte sind erhalten geblieben.

4. Arbeitsbereich und Ansichten einrichten ​

Wir empfehlen im Bereich Einkauf ein neues Register anzulegen, in dem Eingangsrechnung, Eingangsrechnungskorrektur und Gutschrift vom Lieferanten gebündelt werden. Die nachfolgend beschriebenen Ansichten können bei Bedarf aber auch in anderen Registern eingerichtet werden, zum Beispiel im Archiv.

Empfohlene Bildschirmauflösung

Für die Bearbeitung in microtech empfehlen wir einen Bildschirm mit einer Auflösung von mindestens 3440 × 1440 Pixeln. So lassen sich die für die Prüfung und Verarbeitung der Vorgänge relevanten Informationen gemeinsam darstellen.

Vorgangsregister einrichten ​

Pfad in microtech:

  • Parameter → Vorgänge und Zwischenbelege → Vorgangs-Register

Dort einen neuen Vorgangs-Register-Datensatz anlegen oder einen bestehenden Datensatz entsprechend anpassen.

Empfohlene Einstellungen für das Register:

EigenschaftWert
KurzbezeichnungBeispiel: Eingang
BezeichnungBeispiel: Eingangsbelege ER,ERK,GL
BerechtigungsgruppeBeispiel: (Nicht zugeordnet); gemäß Berechtigungskonzept anpassbar
BenutztJa
Vorgangsart für NEUEingangsrechnung
Bei Neuanlage über NEU nur die oben aktivierten Vorgangsarten zulassenNein
Register sichtbar im Bereich EinkaufJa
Register sichtbar im Bereich VerkaufNein
Register sichtbar im Bereich ProduktionNein

In der Liste Vorgangsarten die in diesem Register angezeigt werden sollen sollten mindestens die folgenden Vorgangsarten aktiviert werden:

  • Eingangsrechnung
  • Eingangsrechnungskorrektur
  • Gutschrift vom Lieferanten

Die Bezeichnungen der Vorgangsarten können im jeweiligen System frei gewählt oder geändert worden sein. Gemeint ist daher jeweils die fachlich äquivalente Vorgangsart.

Die konkrete Berechtigungsgruppe kann bei Bedarf an das jeweilige Berechtigungskonzept angepasst werden.

Tabellenansichten importieren ​

Die für ConnectINVOICE vorbereiteten Tabellenansichten stehen gemeinsam als Paket zur Verfügung:

Das Paket enthält vier Ansichten für unterschiedliche Bereiche in microtech:

EinsatzortExportdateiZweck
Haupttabelle der VorgängeConnectInvoice_Vorgänge.BPTÜbersicht der für ConnectINVOICE relevanten Beleg-, Referenz- und Statuswerte
Detailfenster Akt. VorgangConnectInvoice_Detail_AktVog.BPTKopfdaten des aktuell ausgewählten Vorgangs
Detailfenster PositionenConnectInvoice_Detail_Positionen.BPTPositionsdaten des aktuell ausgewählten Vorgangs
Positionstabelle bei der VorgangsbearbeitungConnectInvoice_Positionen_Eingangsbeleg.BPTErfassung und Kontrolle der Eingangsbelegpositionen

Das ZIP-Paket zunächst entpacken. Anschließend jede BPT-Datei in der Tabellenansichten-Verwaltung des in der Tabelle genannten Einsatzorts über Einfügen importieren. Die Ansichten sind typgebunden; eine Datei für eine Detail- oder Positionstabelle kann daher nicht in einem anderen Tabellenbereich importiert werden.

Ansicht einrichten ​

Anschließend im neu angelegten Register oder in einem anderen gewünschten Register die Ansicht einrichten:

  1. Im Bereich Einkauf den Punkt Belege / Vorgänge öffnen und in das Register wechseln, in dem die Ansicht eingerichtet werden soll.
  2. Die Haupttabelle auf die Tabellenansicht ConnectInvoice_Vorgänge umstellen.
  3. Das Detailfenster Akt. Vorgang hinzufügen und auf die Tabellenansicht ConnectInvoice_Detail_AktVog umstellen.
  4. Das Detailfenster Positionen hinzufügen und auf die Tabellenansicht ConnectInvoice_Detail_Positionen umstellen.
  5. Das Detailfenster Zugeordnetes Dokument hinzufügen.
  6. Das Detailfenster Vorgänge hinzufügen und auf die BL-sortierte Tabellenansicht umstellen.
  7. Innerhalb der Detailansicht Vorgänge zusätzlich die Detailansicht Positionen hinzufügen.

Für die Bearbeitung eines Eingangsbelegs die Positionstabelle auf ConnectInvoice_Positionen_Eingangsbeleg umstellen.

Für Schritt 6 empfiehlt sich eine eigene Tabellenansicht für Bestellungen, zum Beispiel Vorgänge: Adressnummer - Nur BL. Diese kann im Fenster Tabellenansichten für Vorgänge bearbeiten aus einer bestehenden Ansicht kopiert und anschließend in den Eigenschaften angepasst werden.

Empfohlene Einstellungen für diese Tabellenansicht:

EigenschaftWert
BezeichnungBeispiel: Vorgänge: Adressnummer - Nur BL
SortierungVorgänge nach Adressnummer
Vorgabe für Sortierungsreihenfolgekeine abweichende Vorgabe
AnzeigefilterVorlage: <<Art>>=<Nummer Bestellung>

Beispiel – Werte des Zielsystems einsetzen:

text
<<Art>>=40

Die Nummer 40 steht in diesem Beispiel für die Vorgangsart Bestellung und kann im jeweiligen Kundensystem abweichen. Die Bezeichnungen und Nummern der Vorgangsarten können im jeweiligen System frei gewählt oder geändert worden sein. Gemeint ist daher jeweils die fachlich äquivalente Vorgangsart Bestellung.

Anpassbare Empfehlung

Das Register und die dargestellte Ansicht sind als Empfehlung zu verstehen. Bei Bedarf können sie im Rahmen der Möglichkeiten von microtech an individuelle Anforderungen und Kundenwünsche angepasst werden.

5. Einrichtung abschließend prüfen ​

Prüfen Sie nach Abschluss der Ersteinrichtung zusammenfassend:

  1. Die Empfängerdaten sind im angebundenen microtech-Mandanten vollständig gepflegt; die benötigten Vorgangsarten, Zahlungsarten, Dokumentarten und vorgesehenen DV-Artikel sind im Zielsystem eingerichtet.
  2. Die Standard-Adressnummer und die tatsächlich verwendeten Nummern der drei Eingangsbelegarten sind ermittelt und wurden bei der Einrichtung verwendet. Falls zutreffend, gilt dies ebenso für die Nummer der Vorgangsart Bestellung, weitere XML-Zuordnungen, Zahlungsart-IDs, Dokumentarten und die Vorgaben für anzulegende oder zu importierende DV-Artikel. Die gemeinsam verwendeten Werte stimmen mit der Portal-Konfiguration überein. Bei einer Einrichtung durch MBCOM wurden diese Angaben vorab an MBCOM übermittelt.
  3. Die Feldgruppe ConnectINVOICE, das Selektionsfeld Bezugsbelege zum Vorgang [Sel30310] und die zugehörige Sortierung sind vorhanden.
  4. Die eigenen Funktionen Datum neu setzen, Belegvergleich mit Bezugsbeleg und MT-VorgangPositionen-Editor sind für die vorgesehenen Vorgangsarten sichtbar und wurden anhand ihrer jeweiligen Prüfschritte getestet.
  5. Die DATEV-Regel wurde durch Buchen oder Stornieren eines geeigneten Testbelegs geprüft; Belegnummer 1 [BelegNr1] enthält anschließend die externe Belegnummer.
  6. Die Authentifizierung des VorgangPositionen-Editors wurde an jedem vorgesehenen Arbeitsplatz unter dem jeweiligen Windows-Benutzer erfolgreich geprüft. Zusätzlich wurde ein vollständiger Lese- und Änderungstest mit einem geeigneten Testvorgang durchgeführt, und der Editor lässt sich aus microtech starten.
  7. Das gewünschte Vorgangsregister und die vier ConnectINVOICE-Tabellenansichten wurden im jeweils vorgesehenen Tabellenbereich importiert und stehen den vorgesehenen Benutzern zur Verfügung.

Nächste Schritte: Systemkonfiguration