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Sperrgründe

In invoice wird ein Beleg mit Sperrkennzeichen angelegt, wenn mindestens einer der folgenden Gründe vorliegt.

Was im ERP gesetzt wird

  • fldGspKz: true (Sperrkennzeichen)
  • fldGspInfo mit der zusammengefassten Begründung aus der Verarbeitung

Stammdaten und Zuordnung

SperrgrundWann tritt er auf?Wirkung
Fallback-Kreditor verwendetDie erkannte Lieferantennummer ist im ERP nicht gültig oder nicht eindeutig nutzbar; stattdessen wird ein konfigurierter Fallback-Kreditor gesetzt.Beleg bleibt verarbeitbar, wird aber zur fachlichen Nachprüfung gesperrt.
DublettenverdachtEs gibt potenzielle Treffer auf bestehende Belege (Abgleich über Belegnummer, Kreditor und Belegart).Beleg wird nicht stillschweigend als unkritisch verbucht, sondern mit Sperrhinweis angelegt.

Positionen

SperrgrundWann tritt er auf?Wirkung
Fehlende ArtikelnummernMindestens eine Position hat keine aufgelöste Artikelnummer (ArticleNo).Der Beleg wird mit Sperrkennzeichen angelegt, damit die Positionen manuell geklärt werden können.

Validierung

SperrgrundWann tritt er auf?Wirkung
Ungültige E-Rechnungs- oder §14-PrüfungEInvoiceValidation = Invalid oder UStG14Validation = Invalid.Die Anlage erfolgt mit Sperrkennzeichen und entsprechendem Hinweistext in den Belegdaten.

Audit-Entscheidung

SperrgrundWann tritt er auf?Wirkung
Audit empfiehlt manuellen ReviewBei Abweichungen bewertet der Audit-Schritt den Fall als Manual Review.Der Beleg wird mit Sperrkennzeichen (fldGspKz: true) angelegt.

Zusammenspiel der Sperrgründe

Mehrere Sperrgründe können gleichzeitig auftreten. In diesem Fall werden die Begründungen gesammelt und gemeinsam im Sperrhinweis des ERP-Belegs abgelegt.