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Audit und ERP-Anlage

In diesem Schritt werden die Ergebnisse aus der Belegprüfung in eine konkrete ERP-Anlage überführt. Das umfasst Vorprüfungen, Audit-Entscheidung und die technische Übergabe nach microtech.

Ziel des Schritts

Aus einem geprüften Beleg wird ein sauber angelegter ERP-Beleg – direkt oder mit Sperrkennzeichen für die Nachbearbeitung.

ERP-nahe Vorprüfungen

Vor dem Schreiben in microtech werden die zentralen Felder geprüft und als Marker vorbereitet.

PrüffeldPrüfungAuswirkung
ProjektnummerAbgleich gegen aktive und archivierte ProjekteUngültige Werte werden als Risiko markiert
LieferantPrüfung der VendorNo im ERPBei Bedarf Fallback-Kreditor
DublettenhinweisSuche über Belegnummer + Kreditor + BelegartMarkierung für Audit oder manuelle Prüfung
PositionenKontrolle auf fehlende ArtikelnummernMarker für Sperrentscheidung
ValidierungStatus aus E-Rechnungs-/UStG-PrüfungMarker für Sperrkennzeichen

Diese Marker fließen in die Anlagefelder (z. B. Sperrkennzeichen) ein.

Audit bei Diskrepanzen

Wenn Abweichungen vorliegen, bewertet der AuditService die Plausibilität und liefert ein strukturiertes Ergebnis.

Audit-Ergebnis

  • Approved: direkte ERP-Anlage.
  • Manual Review: ERP-Anlage mit Sperrkennzeichen (fldGspKz: true).

Zusätzlich kann unabhängig vom Audit eine Sperre gesetzt werden, z. B. bei Fallback-Kreditor, fehlendem Positions-Matching oder ungültiger Validierung.

ERP-Anlage und Verknüpfung

Nach erfolgreicher Anlage werden die Belegdokumente angehängt und die Zuordnung zwischen Mail-ID und ERP-Belegnummer gespeichert.

Technische Nachläufe

Dieser Abschnitt beschreibt technische Fehlerfälle bei der ERP-Anlage und deren Nachbehandlung.

ProzessVerhalten
Retry-ZählerBei Fehlern während der ERP-Anlage wird pro Fall ein Counter geführt; nach 5 Fehlversuchen endet der Fall in DeadLetter.
Mail-BenachrichtigungDer mail-go Service pollt auf DeadLetter Fälle, aktualisiert die Outlook-Mail mit einem Rejection-Hint (Grund aus S3 Metadaten) und verschiebt diese in den Rejected-Ordner.
BereinigungErfolgreich benachrichtigte Fälle werden in S3 nach RejectedFinal überführt.

Der Recovery-Lauf bleibt idempotent und führt inkonsistente Marker kontrolliert in den vorgesehenen Fehlerpfad.